257 Kilometer in 20:24 Stunden: LGAN 2018 absolviert Ragnar Wattenmeer-Lauf

 

257 Kilometer, fünf Läufer und ein Ziel. Ende August haben sich 110 Teams beim Reebok Ragnar Wattenmeer-Lauf von Hamburg nach St. Peter-Oerding gemessen. Mittendrin war ein Team des LGAN 2018. Bei Temperaturen von fast 30 Grad fiel am vergangenen Samstag, 31.August, um 10 Uhr der Startschuss. Über 30 Streckenabschnitte in unterschiedlicher Länge mussten die Teilnehmer absolvieren. Die Laufteams, die standardmäßig mit zehn Läufern oder zu fünft als Ultra-Team antraten, wurden gestaffelt ins Rennen geschickt - die langsameren Teams starteten zu Beginn und die schnelleren Teams zum Schluss.

 

Das Ultrateam des LGAN 2018 „Sportkameraden“ hat sich der Herausforderung gestellt (von links): Francois Strich, René Rieger, Norman Tauchnitz, Tobias Tiedau und Maik Seifert. (Foto: Bundeswehr/Major René Rieger)

Das Ultrateam des LGAN 2018 „Sportkameraden“ hat sich der Herausforderung gestellt (von links): Francois Strich, René Rieger, Norman Tauchnitz, Tobias Tiedau und Maik Seifert. (Foto: Bundeswehr/Major René Rieger)

 

LGAN räumt Teilnehmerfeld von hinten auf

Das Ultrateam des LGAN 2018 „Sportkameraden“ war 15 Uhr an der Reihe und somit in der letzten Startgruppe. Bereits nach den ersten Streckenabschnitten begannen die „Sportkameraden“ das Teilnehmerfeld von hinten aufzurollen, sodass das Ultra-Team gegen Mitternacht bereits die Hälfte der Teilnehmerteams eingeholt hatte. Dadurch beflügelt wurden weitere Reserven aktiviert und der Angriff auf die vorauslaufenden Teilnehmer weiter vorangetrieben. Mit Einsetzen des morgendlichen Tageslichtes kehrten bei allen auch das entspannte Lächeln zurück, als sie bemerkten, mit was für einer grandiosen Zeit sie bereits auf der Strecke sind. „Ich habe irgendwann den Überblick verloren, wie viele Teams wir bereits einkassiert haben, da wusste ich einfach, dass wir auf der Erfolgsspur sind“, äußerte sich der Team-Captain René Rieger im Anschluss des Wettkampfes. Der beeindruckenden Aufholjagt konnten sich am Ende nur zwei Teams entziehen, sodass die „Sportkameraden“ am Sonntag, 1.September, mit einer Laufzeit von 20:24:06 als drittes Team der Gesamtwertung und erstes Ultra-Team in St. Peter-Oerding über die Ziellinie liefen. Besonders die Witterungsverhältnisse während der Nacht forderten den Kampfeswillen der Läufer. Dunkelheit, Sturm und Regen sorgten für eine leichte Abwechslung.

Vier deutsche und ein französischer Teilnehmer

Das Ultra-Team der „Sportkameraden“, das nach jedem der 30 Streckenabschnitte den Läufer wechselte, setzte sich aus vier deutschen und einem französischen Teilnehmer des LGAN 2018 zusammen. Francois Strich eröffnete die Aufholjagt als Startläufer. Ihm folgten die Majore René Rieger, Norman Tauchnitz und Maik Seifert. Als Schlussläufer komplettierte Major Tobias Tiedau die Sportkameraden.

Im Zuge dieser öffentlichkeitswirksamen Veranstaltung konnten die „Sportkameraden“ viele Fragen anderer Teilnehmer über die Bundeswehr beantworten und nebenbei den Respekt der anderen Teilnehmer genießen.

Autor: René Rieger