Autor: Sven Erich Scharnitzki und Christiane Rodenbücher

Hamburg, 26.06.2018

Neues Personal für eine Organisation und einen Arbeitsplatz zu interessieren und Menschen erfolgreich in die eigenen Strukturen zu integrieren, ist eine Herausforderung für jede Führungsetage und Personalabteilung. Entwickeln Bewerber aus eigenem Antrieb Interesse? Setzen sie sich mit einer Organisation auseinander? Öffentliche Arbeitgeber stellen fest: Bewerber wenden sich im Falle einer möglichen Wartezeit bis zur Einstellung in ihr Wunschunternehmen häufig auch an andere, möglicherweise schneller entscheidende Unternehmen. Top-Talente haben häufig nicht nur einen einzigen Job im Auge. Sie haben keine Scheu, Berufe zu wechseln, bis sie die richtige Tätigkeit für sich gefunden haben. Der Fachkräftemangel, schwächer werdende Geburtenjahrgänge sowie das breite Angebot an Ausbildungsmöglichkeiten und Berufen tragen das Ihrige dazu bei.

Die richtigen Kräfte für die Bundeswehr

Im umfassenden Themenfeld „Einsatzbereite Kräfte bereitstellen“ untersuchen die Mitglieder der Arbeitsgruppe „Onboarding und Recruiting“ unterschiedliche Möglichkeiten, Recruiting-Maßnahmen zu optimieren. Auf der Grundlage einer Analyse der Arbeitgebermarke „Bundeswehr“ sowie der Motivationslage der Bewerber entwickelt die Gruppe Einzelmaßnahmen zur Personalgewinnung und -bindung. Zusätzlich werden Möglichkeiten und Grenzen der Personalbeschaffung und -integration (so genanntes Onboarding) untersucht. Ziel der Untersuchung ist es, dass sich erfolgreiche Bewerber nicht wieder von der Bundeswehr abwenden. Die Analyse der Themen soll dazu beitragen, das beste Personal für die Bundeswehr zu gewinnen und zu halten.