Autor: Shaquille Ksila; Fotograf: Shaquille Ksila

Hamburg, 03.06.2016

decoration / Dekoration

Der 06. Solidaritätslauf findet Jahr für Jahr mehr Anhänger.

decoration / Dekoration

Auch Flottillenadmiral Karsten Schneider engagierte sich als Läufer.

„Das ist Bundeswehr zum Anfassen, das ist Ehrenamt zum Anfassen und das ist Hilfe zum Anfassen“. Solidarität heute: Das bedeutet vollen Einsatz zu zeigen, egal was vor einem steht. Das bewiesen die Läufer! Wie schon im letzten Jahr unterstützte die Führungsakademie der Bundeswehr den diesjährigen Solidaritätslauf an der Helmut-Schmidt-Universität.

Von dem schlechten Wetter ließen sich die Läufer an diesem Tag nicht demotivieren und zeigten vollen Köpereinsatz. Flottillenadmiral Karsten Schneider und Brigadegeneral Thomas Hambach liefen für die Führungsakademie. Laufen für den guten Zweck – Dieses stand für Groß und Klein im Vordergrund. Für die Studenten der Helmut-Schmidt-Universität, die den Solidaritätslauf veranstalteten, war der Lauf ein großer Erfolg.

Farbige Zeichen der Solidarität

Die „gelbe Schleife“ ist ein Zeichen der Solidarität und für viele Läufer ein absolutes Muss. Doch was sagen die kleinen Symbole eigentlich aus?

Die Aktion „gelbe Schleife" kommt ursprünglich aus dem amerikanischen Raum und war ein sehr emotionales Symbol für Soldaten, die aus dem Einsatz im Ausland wiederkamen. Seinerzeit sollten die Frauen für ihre Männer ein gelbes Stoffstück um einen Baum binden. Ein deutliches Zeichen der Verbundenheit.

An diesem Tag trugen viele Läufer die gelbe Schleife, um der verletzten Soldaten im Ausland zu gedenken. Mehrere Stiftungen unterstützten den Lauf. „Das ist Bundeswehr zum Anfassen, das ist Ehrenamt zum Anfassen und das ist Hilfe zum Anfassen“, beschreibt der Vorsitzendende der Soldaten und Veteranen Stiftung, Oberstleutnant Thomas Behr, sehr passend.

3,2,1 Los

Der Solidaritätslauf war abwechslungsreich. Von den fünf verschiedenen Laufstrecken war der Halbmarathon der erste Einstieg, bei dem es den sportlichen Eifer zu zeigen galt. Schaffensfreudig und mit vollem Elan gingen die Läufer an den Start.

Mit einer riesigen Freude und Spaß liefen eine große Anzahl von Kindern beim 800 Meter Solidaritätslauf mit: der sogenannte Bambini-Lauf.

Der 12 km Lauf war mit vielen Läufern besetzt. Sie alle setzten sich für die Kameraden, die im Auslandseinsatz verletzt wurden, ein. Den Startschuss zu diesem Lauf gab Brigadegeneral und Direktor Lehre an der Führungsakademie der Bundeswehr Thomas Hambach. Im Anschluss begann der farbenfrohe und unterhaltsame 12 km Marsch. Schnell zur Sache ging es im 3 Kilometer Rennen. Mit großer Leidenschaft lief auch Flottillenadmiral Karsten Schneider, Stellvertretender Kommandeur der Führungsakademie und Direktor Lehrgänge.

Lauft mit – Helft mit

Die gesammelten Spenden waren in diesem Jahr überragend. Insgesamt 39.000 Euro sammelte das Organisationsteam für die unterschiedlichen Stiftungen. Eine enorme Zahl und großartige Leistung. Das Geld ging unter anderem an die Veteranen Stiftung des deutschen Bundeswehr Verbandes, die Oberst Schöttler Versehrten Stiftung und die Stiftung der deutschen Polizeigewerkschaft. Eine ausgezeichnete Leistung zeigten die studierenden Offiziere und Offiziersanwärter der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr, die sich ein Jahr lang auf den Lauf vorbereitet hatten. Sehr engagiert bildeten die Studenten beim Solidaritätslauf das Organisationsteam, um für alle Fragen und organisatorische Sachen zur Verfügung zu stehen und um für das nächste Jahr wieder ein vielfältiges Teilnehmerfeld für den Solidaritätslauf zu gewinnen.