Autor: Heiko Herold; Fotografin: Katharina Junge

Hamburg, 18.07.2016

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Wehrbeauftrager Bartels im Stabsgebäude der Akademie

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Eintrag in das Gästebuch der Führungsakademie

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Flottillenadmiral Karsten Schneider, Dr. Hans-Peter Bartels, Generalmajor Achim Lidsba und Professor Jörn Thießen (v.l.)

Innere Führung ist ein fester Bestandteil der soldatischen Ausbildung in Deutschland. Ihre Grundsätze werden jedem Rekruten vermittelt und sind gelebte Praxis in der Bundeswehr. Auch in der Lehre an der Führungsakademie ist sie fest verankert. Welche Bedeutung dieses Konzept für das Selbstverständnis der Bundeswehr und jedes einzelnen Soldaten hat, unterstrich der Wehrbeauftrage Dr. Rainer Bartels am 15. Juli 2016 beim Generalstabslehrgang 2014 zum Abschluss des Moduls „Innere Führung“.

Eigenes Urteil, kritisches Denken

Der Wehrbeauftragte erläuterte den Lehrgangsteilnehmern, dass das Militär in der Demokratie, wie wir es in den vergangen 60 Jahren in Deutschland erlebt haben, keine Selbstverständlichkeit ist. „Das Konzept der Inneren Führung hat maßgeblich zur Demokratie beigetragen," sagte er, ,,denn es befähigt jeden Soldaten zur eigenständigen Urteilsbildung und kritischen Reflexion."

Fehlerkultur in der Bundeswehr

In seinem Vortrag erörterte Bartels auch die aktuelle globale Sicherheitslage, und erläuterte die wichtigsten Inhalte des tags zuvor veröffentlichten Weißbuchs 2016 zur Sicherheitspolitik und zur Zukunft der Bundeswehr. Er wies auch auf seinen ersten Bericht des Wehrbeauftragten hin und ermutigte die Soldaten, ihn in seiner Arbeit zu unterstützen. Auf seinen Vortrag folgte eine intensive Diskussion, in der das Thema Fehlerkultur in der Bundeswehr den Schwerpunkt bildete.