Autor: Bundeswehr; Fotografin: Katharina Junge

Hamburg, 20.12.2016

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Mit einer feierlichen Übergabe verabschiedete sich Generalmajor Achim Lidsba am 31. August nach 43 Dienstjahren als aktiver Soldat in den Ruhestand. Fünf Jahre lang war der gebürtige Niedersachse Kommandeur der Führungsakademie der Bundeswehr. Der Inspekteur der Streitkräftebasis, Generalleutnant Schelleis, würdigte in seiner Abschiedsrede am Mittwoch die militärischen Lebensleistungen des Generalmajors. Dabei lobte er auch sein großes Engagement an der Führungsakademie in Hamburg. Lidsba war von November 2005 bis April 2006 als Kommandeur des 9. Deutschen Einsatzkontingentes in Afghanistan.

 

Flottillenadmiral Carsten Stawitzki ist ihm als neuer Leiter der Führungsakademie nachgefolgt – er war zuletzt Kommandeur der Marineschule Mürwik. Dort war der Flottillenadmiral bereits für die Ausbildung der angehenden Marineoffiziere verantwortlich. Stawitzki ist studierter Elektrotechniker. Von 2006 bis 2013 arbeitete er in verschiedenen Bereichen des Bundesministeriums der Verteidigung, unter anderem auch als Adjutant der Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und Thomas de Maizière. Ab September steht Stawitzki offiziell an der Spitze der Führungsakademie. 2013 war er als Stellvertreter des Chefs des Stabes für den Bereich Logistik in Afghanistan im Einsatz.

 

"Mens agitat molem" - "Der Geist bewegt die Materie" getreu diesem Motto werden seit 1957 militärische Spitzenkräfte an der Führungsakademie der Bundeswehr auf ihre anspruchsvollen Aufgaben in den Streitkräften, der NATO, der Europäischen Union und den Vereinten Nationen vorbereitet. Kernaufgabe ist dabei die Aus-, Fort- und Weiterbildung bereits berufserfahrener Offiziere aus dem In- und Ausland.