Autor: Philipp Lenske; Fotografin: Katharina Junge

Hamburg, 27.09.2016

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Kommandeur der Führungsakademie heißt willkommen

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Der Lehrgang dient auch zum Knüpfen internationaler Kontakte

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Lehrgangsleiter Oberst Weeke begrüßt die neuen Teilnehmer

,,Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind der richtige“, beginnt der Kommandeur der Führungsakademie der Bundeswehr, Flottillenadmiral Carsten Stawitzki, seine Begrüßungsansprache an die neuen Teilnehmer des nationalen General-/Admiralstabsdienst Lehrgangs. Zum Lehrgang gehören 73 nationale, darunter zwei zivile, sowie 18 internationale Teilnehmer. Viele von ihnen waren mit ihren Familien angereist. Für die zwei Jahre an der Führungsakademie ziehen viele Lehrgangsteilnehmer an die Elbe nach Hamburg. Ein gemeinsames Mittagessen sowie das damit verbundene Kennenlernen ermöglichen die erste Kontaktaufnahme.

Der Geist bewegt die Materie

Admiral Stawitzki erläutert die Kernprozesse des Lehrgangs :,,Die Professionalisierung der vorhandenen Führungsqualitäten stellt das Ziel des zweijährigen Lehrgangs dar. Das militärischen Handwerk und ein großer Überblick festigen das geistige Fundament. Die anstehenden Herausforderungen können jedoch nur durch ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Dienst und Familie bewältigt werden.“

LGAN und MFIS kombiniert

Die ersten Absolventen des Masterstudiengangs ,,Militärische Führung und Internationale Sicherheit“ (MFIS) stehen fest. Das zweijährige Studium läuft simultan zum LGAN und ist für die neuen Lehrgangsteilnehmer eine große Chance, ihre Zeit an der Führungsakademie mit einem akademischen Abschluss zu krönen.

Sich kritisch einbringen

,,Das Team ist dem Einhandsegler am Ende immer überlegen“, ergänzt Admiral Stawitzki. Kritisches Einbringen ist für ihn essentieller Teil der Prozessoptimierung des Lehrgangs. „Denn das Handeln des Einzelnen bestimmt das Sein des Teams und entscheidet somit im Endeffekt über Erfolg und Misserfolg aller Teilnehmer.“