Autor: Norbert Stäblein; Fotos: Lene Bartel

Hamburg, 27.11.2018

Generalmajor Oliver Kohl begrüßt den Ersten Bürgermeister der Hansestadt Hamburg, Dr. Peter Tschentscher an der Führungsakademie der Bundeswehr

Dr. Peter Tschentscher beim Eintrag in das Gästebuch der Führungsakademie der Bundeswehr

 

 

Über die Bandbreite von Ausbildungen, Lehrgangsmodulen und Forschung informierte sich der Erste Bürgermeister der Hansestadt Hamburg, Dr. Peter Tschentscher an der Führungsakademie der Bundeswehr. Erfreut meinte er, dass das Angebot ein gutes Angebot am Standort Hamburg sei. Generalmajor Oliver Kohl stellte ihm als Kommandeur den interdisziplinären Ansatz vor, mit dem die Akademie Soldaten, zivile Angehörige der Bundeswehr, aber auch internationale Militärs und Experten aus zivilen Institutionen ausbildet.

Ausbildung auf hohem Managementlevel

Die Ausbildung von Generalstabsdienst- / Admiralstabsdienstoffizieren, Stabsoffizieren und zivilen Führungskräften bewegt sich auf höchstem Managementniveau, wobei unter anderem die Einbindung von Angehörigen von Streitkräften anderer Länder das intellektuelle Spektrum erweitert, erfuhr der Bürgermeister. Besonders die Verbindung zwischen der militärischen Ausbildung und der Forschung am German Institute for Defence and Strategic Studies (GIDS) ließ ihn aufmerken.

Expertise zusammenbringen

Tschentscher nahm den vernetzten Ansatz auf und folgerte, man könne zwar militärisch gewinnen, aber danach seien die Konflikte nicht weg. General Kohl bestärkte diesen Gedanken indem er darauf hinwies, dass die „Verwebung von ziviler und militärischer Expertise“ ein Grundanliegen der Ausbildung und des lebenslangen Lernens sein müsse. Dazu böten die Lehrgänge, Seminare, Module und die Forschungsarbeit die strategische Fragestellungen aus sicherheits- und verteidigungspolitischer Perspektive untersucht, eine wesentliche Grundlage.