Autor: Christoph Weigmann; Fotos: Lene Bartel

Hamburg, 26.11.2018

Omid Nouripour beim Eintrag ins Gästebuch

Generalmajor Oliver Kohl mit Omid Nouripour, MdB, und Antje Möller, MdHB

 

 

Es ist immer wieder ein außergewöhnliches Ereignis für die Führungsakademie der Bundeswehr (FüAkBw), wenn ein Abgeordneter des Deutschen Bundestages die höchste militärische Ausbildungseinrichtung in Hamburg besucht. Mitte November war Omid Nouripour, Mitglied der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, zu Gast an der Akademie. Begleitet wurde er von Antje Möller, Vizepräsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft und Sprecherin für Arbeitsmarkt, Innenpolitik, Flüchtlingspolitik, Eingaben und Härtefallkommission der Bürgerschaftsfraktion Bündnis90/Die Grünen.

Nach der Begrüßung durch den Kommandeur der Führungsakademie, Generalmajor Oliver Kohl, folgte der traditionelle Eintrag in das Gästebuch der Akademie und ein offizielles Begrüßungsfoto.

Geballte Informationen

Im Anschluss stellte Oberst i.G. Jesko Peldszus den Auftrag der Akademie und die einzelnen Ausbildungsebenen an der FüAkBw vor. In seinem Kurzvortrag ging er auch detailliert auf die Inhalte der Ausbildungslehrgänge ein. Professor Dr. Burkhard Meißner, Vorstand des German Institute for Defence and Strategic Studies (GIDS), präsentierte den Gästen das auf Initiative von Bundesverteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen am 30. Juni dieses Jahres gründete Institut, das an der FüAkBw angesiedelt ist. Als Kooperationsprojekt der Führungsakademie der Bundeswehr und der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg berät das GIDS forschungsbasiert Entscheidungsträger in strategiepolitischen Fragestellungen, publiziert Forschungsergebnisse und fördert mit Tagungen, Kongressen und innovativen Veranstaltungsformaten den öffentlichen Diskurs zu sicherheitspolitischen und sicherheitsstrategischen Fragestellungen.

Der aus Teheran stammende Nouripour zeigte großes Interesse an den Ausführungen der Referenten, die er mit zielgerichteten Fragen und Beiträgen ergänzte. Nach dem rund zweistündigen Besuch verließ er den Bundeswehrstandort in Hamburg-Blankenese mit neuen, fundierten Eindrücken.