Autor: Bjarne Krause; Fotografin: HPA; Bjarne Krause

Hamburg, 12.10.2016

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Vernetzung auch auf der Elbe

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Vier Handlungsfelder im Bereich Wissensmanagement

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Graphic Recording zur greifbaren Visualisierung

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Neugierde und Begeisterung am digitalen Peiltisch

Wieder einmal ein Moduldurchgang des Bundeswehrgemeinsamen Führungskräftemoduls vom 26. bis zum 30. September 2016. Auch dieses Mal „ANDERS als gedacht“, denn neben den unterschiedlichsten Impulsen aus Wirtschaft und Bundeswehr an der Führungsakademie der Bundeswehr für, aber auch von den Modulteilnehmern führte die geplante Exkursion am dritten Ausbildungstag an die Elbe: in die Speicherstadt zur Hamburg Port Authority (HPA).

„Die Bundeswehr kann von einem 1.800 Mitarbeiter zählenden staatlichen Betrieb (und umgekehrt) durchaus etwas lernen“, dies war nicht die ursächliche Motivation für die Exkursion in die Speicherstadt, sondern das schlussendliche Statement aller Beteiligten. Neben einem allgemeinen Einstieg in das WAS und WIE der HPA durch den Leiter des Unternehmensbereiches, „Unternehmenssteuerung und Public Affairs“, Lutz Birke, standen inhaltlich die Themen „Wissensmanagement“ und „Digitalisierung“ sowie als praktischer Anteil der Besuch der „Nautischen Zentrale“ auf der Agenda.

„Wie machen Sie bei der HPA ganz praktisch Wissensmanagement?“, so die Frage eines Modulteilnehmers. „Unsere wichtigsten Tools: das Debriefing und der Lessons Learned Workshop!“, so Laureen Safarik, Leiterin Wissensmanagement bei der HPA. Natürlich spielen auch digitale Tools eine Rolle im Bereich des Wissensmanagements bei der HPA, aber dies ist hier nicht der erste Reflex für Wissensidentifikation, -sicherung und -transfer. „Einfache Tools, das ist unserer Meinung nach das richtige für unser Unternehmen“, so die einhellige Meinung der HPA-Mitarbeiter. Dieser verblüffend pragmatische Ansatz führte zu den ersten „Ahhs“ und „Ohhs“ bei den Modulteilnehmern.

Dieser erste Eindruck setzte sich ohne Einschränkungen beim Thema Digitalisierung fort. „In erster Linie geht es darum, den Beschäftigten der HPA das Know-how über den digitalen Wandel in ihrem beruflichen Kontext zu vermitteln, um damit gemeinsam die Zukunft der HPA zu gestalten und zu sichern“, so Herr Benjamin Scharfenberg, Leiter Digitalisierung bei der HPA. Der Schwerpunkt liegt demnach eher auf dem kulturellen Wandel, der Weiterentwicklung der Unternehmenskultur. Unabhängig davon sind die aktuellen Projekte, so „smartPORT energy“ oder „smartPORT logistics“, ohne Einschränkungen auf Digitalisierung ausgerichtet, also Tagesgeschäft.

Zum Abschluss erfolgte der Besuch des Hafen-HQs: die nautische Zentrale der HPA. Deren Leiter, Herr Jörn Warwel, informierte die Teilnehmer über die Besonderheiten und Herausforderungen auf der Wasserseite der HPA. Von besonderem Interesse war hierbei die digitale Unterstützung der komplizierten und komplexen Aktivitäten. Alles in allem: ein ganz anderer Blick über den Tellerrand (als gedacht) mit neuen, inhaltlichen Netzwerken zwischen HPA und Bundeswehr vor Ort in Hamburg, aber auch deutschlandweit!