Autor: Reinhold Koßmann; Fotos: Laura Clayborn

Hamburg, 23.07.2018

Der Kommandeur der Führungsakademie, Brigadegeneral Oliver Kohl, begrüßt den Inspekteur der Luftwaffe Generalleutnant Ingo Gerhartz in der Clausewitz-Kaserne

Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, im Austausch mit Soldaten und Mitarbeitern der Führungsakademie

 

 

 

 

Der neue Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, nutzte das jährliche Lehrdeputat an der Führungsakademie der Bundeswehr zur eigenen Vorstellung, für eine objektive Analyse des Zustandes der Luftwaffe und den Blick auf die anstehenden sowie perspektivischen Herausforderungen.

Herausforderungen und Refokussierung

Generalleutnant Gerhartz verwies während des Deputats auf den jüngsten Tagesbefehl, in dem er die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft und das Aufzeigen einer Einsatzrelevanz von Fähigkeiten der Luftwaffe als wesentliche Herausforderung sieht. Vor allem mit Blick auf die Refokussierung gilt es, nach seiner Bewertung, den klugen Kompromiss zwischen dem Aufwuchs von Fähigkeiten der Landes- und Bündnisverteidigung bei gleichzeitigem Erhalt der Fähigkeiten des Krisenmanagements zu finden. Unter den Bedingungen der Trendwenden, wird dieser Aufwuchs, laut ihm, Geduld und vor allem Zeit erfordern.

Eine aufwachsende Organisation

Zuversichtlich stimmt den General die Leistungsbereitschaft und Einsatzfähigkeit des Personals der Luftwaffe. „Mit Blick auf eine aufwachsende Organisation und die damit verbundene Personalgewinnung, bedarf es einer guten Erziehung und Prägung, um diesen Geist zu erhalten und zu fördern“, so Gerhartz.

Gelegenheit für Gespräche

In diesem Sinne nutzte Generalleutnant Gerhartz die Gelegenheit, ein breites Spektrum an Fragen während seines ersten Lehrdeputats zu beantworten. Die Lehrgangsteilnehmer  sowie Soldaten und Mitarbeiter der Führungsakademie nutzten das offene Wort und die Gelegenheit, mit dem neuen Inspekteur der Luftwaffe ins Gespräch zu kommen.