Autor: FueAkBw; Fotograf: Peter Zillmer

Hamburg, 19.01.2016

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Die Morgenlage ist das A und O für die tägliche Arbeit

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Prozesse werden optimiert, relevante Personenkreise informiert, Fristen eingehalten

Vorlagen, Sprechzettel, Vorträge - das tägliche Brot im Stab. Wo steht was? Wie arbeitet man damit? Wie formuliert man verständlich? Wie sehen die aktuellen Formate nach Neuausrichtung der Streitkräfte aus?

Die Arbeit in Stabsabteilungen kann schnell unübersichtlich und bürokratisch werden. Damit das nicht passiert, werden zivile Beschäftigte gemeinsam mit Soldatinnen und Soldaten des nationalen Lehrgangs für den Generalstabsdienst und Admiralstabsdienst des Jahres 2015 an der Führungsakademie geschult und auf ihre zukünftigen Aufgaben innerhalb der Bundeswehr vorbereitet.

Modernes Managen

Die Lehrgangsteilnehmer erlernen modernste Anwendungen aus dem Bereich des Projektmanagement, der Bewertungstechniken und der Planung. Zu diesem Fächerkanon gehören auch Kreativtechniken und Vortragsmethoden. Das dem einen oder anderen dabei die Schweißperlen über die Stirn rinnen, ist  nachvollziehbar, wenn eine Aufgabe daraus besteht, in nur zwei Stunden umfangreiche Dokumente für den Vorgesetzen präzise zusammen zu fassen.

Teamarbeit steht immer an erster Stelle

Nebst dieser Individualaufgaben ist Stabsarbeit immer auch Teamarbeit, ob beim Entwickeln eines Informationsprogramms für ausländische Delegationen oder beim Erarbeiten eines Konzepts zur Attraktivitätsverbesserung der Arbeitsplätze im eigenen Bereich. Unterstützung und kooperatives Arbeiten stehen hierbei regelmäßig an erster Stelle. Gemeinsam findet man so die besseren Lösungen, weil die Kreativität vielfach höher ist.

Keinesfalls trockene Hausmannskost

Die besondere Würze des Seminars lag jedoch in der Zusammensetzung der Teams. Die Teilnehmer brachten einen großen, facettenreichen Erfahrungsschatz mit, von dem das Modul lebte und der zu spürbaren Synergieeffekten führte. Der belgische Major, der ehemalige U-Bootkommandant, der frühere Adjutant und die Regierungsrätin des Personalmanagement diskutierten und rangen im Team um eine optimale Lösung.

Wenn das Ergebnis im Tischgespräch oder im Lagevortrag in den Augen des „Kommandeurs“ Bestand hatte, dann durfte man erleichtert und zufrieden durchatmen.

Das gemeinsame Fazit: Handlungstraining zur Stabsarbeit mit aktuellen Formen, Formaten und Themen kann fordernd, kurzweilig und gewinnbringend sein - keinesfalls trockene Hausmannskost!