Autor: Matthias Hoopmann; Fotograf: Katharina Junge

Hamburg, 29.01.2016

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Fregattenkapitän Kai Paetau erklärt die Prinzipien und die Philosophie der Führungsakademie

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Dieses Mal auf der Zuhörerseite: Jugendoffiziere der Bundeswehr

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Gruppenbild vor dem Lehrgebäude des internationalen General- und Admiralstabsdienst

Normalerweise unterrichten und referieren sie selbst: Die Jugendoffiziere der Bundeswehr. An der Führungsakademie der Bundeswehr saßen nun sie auf der Schulbank. Generalmajor Achim Lidsba, der Kommandeur der Akademie, begrüßte in dieser Woche zehn ehemalige und aktive Jugendoffiziere und stellte zu Beginn des zeitlich straff geplanten Besuchs die Bedeutung der höchsten militärischen Ausbildungseinrichtung im nationalen und internationalen Umfeld heraus.

Austausch von Wissen und Erfahrung

In zahlreichen Seminaren und Veranstaltungen bietet die Akademie in Hamburg Blankenese ein Forum für Wissensaustausch und Meinungsoffenheit. Dies gelte für Menschen aus der Bundeswehr, aber auch Personen aus Wirtschaft oder Politik, betonte Generalmajor Lidsba. Für die Jugendoffiziere ist das ein Umfeld, in dem sie sich regemäßig bewegen und entsprechend wohl fühlen. Fregattenkapitän Kai Paetau stellte den sicherheitspolitisch geschulten Besuchern  im weiteren Verlauf des Tages die Akademie und die Lehre vor, die sich in 60 Jahren etabliert hat und gleichzeitig ständig weiterentwickelt.

Der Jugendoffizier

Jugendoffiziere der Bundeswehr agieren als Referenten zum Thema Verteidigungs- und Sicherheitspolitik. In Vorträgen, Politiksimulationen, Podiumsdiskussionen sowie ein- und mehrtägigen Seminarfahrten sind sie aktiv und vertreten die Bundeswehr nach außen. Sie sind bundesweit im Einsatz und verstehen sich als Fachreferenten in sicherheitspolitischen Fragen und liefern kompetente Beiträge in kontroversen Diskussionen.