Autor: Daniel Eisenbraun; Fotograf: Katharina Junge

Hamburg, 13.04.2016

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Anerkennung für Eigeninitiative und Engagement

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Leistungsbereitschaft schafft positiven Eindruck

An der Führungsakademie der Bundeswehr steht das Thema „Flüchtlinge“ seit einiger Zeit auf der Agenda. Generalmajor und Kommandeur der Führungsakademie Achim Lidsba lud  nun die engagierten Helferinnen und Helfer zu einem Gespräch in das Kommandeurbüro ein.

Begeisterung und tiefster Respekt spiegelten sich in den Worten des Kommandeurs der Führungsakademie, als dieser in die strahlenden Gesichter derjenigen Kameradinnen und Kameraden blickte, die nun seit dem Beginn der Flüchtlingskrise viel bewegt haben. Generalmajor Achim Lidsba war beeindruckt von der Unterstützung und wünscht sich, dass die unermüdlichen Helfer weiterhin als Bindeglied der Gesellschaft zu den Flüchtlingen fungieren.

Spannende Perspektive

Die ehrenamtlichen Helfer zeigten sich sehr dankbar gegenüber dem Kommandeur. Dieser lud sie nämlich am 7. April 2016 ins Stabsgebäude der Clausewitz-Kaserne ein, um sich mit Kaffee, Kuchen und herzlichen Worten für das Engagement in den vergangenen Wochen und Monaten zu bedanken. Der Austausch ist auch für den Kommandeur von besonderem Wert. Themen, wie zum Beispiel die Integration in die deutsche Gesellschaft, Möglichkeiten zur Förderung der deutschen Sprache für Kinder und natürlich auch für die Eltern konnten in der kleinen Runde ausführlich diskutiert werden.

Ideen die helfen

Natürlich gibt es auch Verbesserungsvorschläge zur Förderung der Integration von Flüchtlingen. Hauptmann Vanessa Feldmann, die ebenfalls an der Flüchtlingshilfe beteiligt ist, wünscht sich zum Beispiel, dass die Menschen nicht nur gesellschaftlich, sondern auch kulturell gefördert werden, um die deutsche Kultur auf dieser Grundlage dann besser verstehen zu können. Ein klares Ziel, doch die Umsetzung wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Denn bisweilen funktioniert die Kommunikation nur mit „Armen und Beinen“.

Auch wenn die Flüchtlinge schon deutliche Fortschritte erzielen und die deutsche Sprache zielstrebig und kontinuierlich erlernen, wird es noch etwas dauern, bis die Helfer auch gesellschaftliche Werte vermitteln können.

Aber es gibt ja noch den Sport, und der spricht schließlich eine gemeinsame Sprache.  Deswegen blicken Generalmajor Achim Lidsba und die zahlreichen Helfer optimistisch in die Zukunft.