Autor: Jan-Patrique Ellermann; Fotograf: Katharina Junge

Hamburg, 13.04.2016

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Diesen Anruf konnte man auf der eigentlich so stillen Führungsakademie der Bundeswehr letzte Woche Mittwoch und Donnerstag des Öfteren laut vernehmen.

Die militärische Wache überprüfte innerhalb der Kaserne zwei verdächtige Personen, die sich auf Nachfrage nicht ausweisen konnten.
Kein Ernstfall, sondern ein wichtiger Ausbildungsabschnitt für Soldatinnen und Soldaten während der Wachausbildung an der Führungsakademie. Zwei Tage dauert der Ausbildungsabschnitt, bei dem junge und diensterfahrene Soldatinnen und Soldaten gemeinsam ausgebildet werden. Zukünftig sollen sie dann den Wachdienst in der Kaserne verrichten.

Alles nur Übung

Streife laufen, Personen ansprechen, Gefahren erkennen, ungewöhnliche Situationen einschätzen und das unmittelbaren Zwang-Gesetzes der Bundeswehr richtig anwenden sind nur wenige Ausbildungsinhalte, die Oberfeldwebel Reza Wafi den Teilnehmern näherbrachte.

Das große Highlight war die Abschlussübung, in der alle Soldatinnen und Soldaten der Gruppe ihr erlerntes Können unter Beweis stellen mussten. Sehr kreativ waren die Lagendarsteller, die in der Übung als Schauspieler agieren und die Lehrgangsteilnehmer zum Schwitzen, aber auch zum Lachen brachten. Denn singende Personen sind sonst eher selten auf dem Kampus anzutreffen.

Checkpoint FüAkBw

Höchste Konzentration war im Bereich Checkpoint für KFZ- und Personenkontrolle gefordert. Hier hatte jeder reichlich zu tun um die herausfordernden Situationen abzuarbeiten.

Wie reagiere der Chekpointführer auf einen murrenden Lagendarsteller, der sich einer KFZ Kontrolle unterziehen musste?

„Es ist für Ihre eigene und unsere Sicherheit.“

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