Lehrdeputat - Vom Wissen der Spitzenkräfte profitieren

Im November des vergangenen Jahres hat die Bundesministerin der Verteidigung, Dr. Ursula von der Leyen, in ihrer Rede festgelegt, dass die Spitzenführungskräfte aus allen Organisationsbereichen der Bundeswehr einmal jährlich ein Lehrdeputat an der Führungsakademie abzuleisten haben. Auf diesem Wege fließt die Expertise der hochkarätigen Klientel in die Aus-, Fort- und Weiterbildung der Akademie ein. Ob Vortrag, Podiumsdiskussion oder Workshop, das jeweilige Format, in der die Lehrverpflichtung erbracht wird, kann dabei sehr unterschiedlich sein.

Zentrale Koordinierung

Selbstverständlich müssen Veranstaltungen mit einem solchen hochrangigen und terminlich stark eingebundenen Personal weit im Voraus geplant und koordiniert werden. Aus diesem Grund ist eine spezielle Ansprechstelle eingerichtet worden, die mit der zeitlichen und inhaltlichen Abstimmung der Veranstaltungen betraut ist.

Vielfältige Veranstaltungen

Grundsätzlich gehen die Lehrdeputate mit einem Ausbildungsabschnitt eines Lehrgangs oder Moduls einher. Ausnahmen bilden jedoch Veranstaltungen, die ein übergreifendes Interesse für sich beanspruchen und ein breiteres Publikum ansprechen. Auch der Ort der Durchführung spielt eine untergeordnete Rolle. Die Veranstaltungen müssen nicht zwingend an der Führungsakademie stattfinden. So ist auch es möglich, im Rahmen von Reisen der Lehrgänge zu anderen Dienststellen die Lehrverpflichtung durch die Vortragenden zu erbringen

Wissen teilen

Durch die Lehrdeputate der Spitzenführungskräfte an der Führungsakademie erfährt die Lehre dieser Institution ganz neue Impulse. Und schon jetzt steht fest: Die künftige Führungselite erhält durch diese Veranstaltungen deutlich tiefe Einblicke in die Strukturen und Abläufe der Streitkräfte bis auf die strategische Ebene.

 

   

 

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