Autor: Jana Grigoleit; Fotos: Jana Grigoleit

Hamburg, 30.11.2017

Zahlreiche Partner/-innen folgten der Einladung zum

Zahlreiche Partner/-innen folgten der Einladung zum "Welcome- Abend"

Erstes Kennenlernen und gemeinsamer Austausch

 Erstes Kennenlernen und gemeinsamer Austausch

Erste internationale Freundschaften entstehen

Erste internationale Freundschaften entstehen

Die Führungsakademie der Bundeswehr (FüAkBw) ist als höchste Bildungseinrichtung der deutschen Streitkräfte in vielerlei Hinsicht eine ganz besondere Einrichtung: Soldaten aus 120 verschiedenen Nationen haben hier in den vergangenen 60 Jahren schon ihren Dienst geleistet. Rund 50 unterschiedliche Nationalitäten sind Tag aus Tag ein in den verschiedenen Lehrgängen der Akademie vor Ort. Viele von ihnen ziehen mit ihren Familien nach Hamburg, nicht nur in eine neue Stadt, sondern in ein neues Land. Häufig ist damit auch der Wechsel auf einen ganz anderen Kontinent verbunden. Um ihnen den Einstieg in Hamburg zu erleichtern und um Informationen weiterzugeben, die für Neuankömmlinge in der Hansestadt von Bedeutung sind, haben sich drei Frauen vorgenommen, das gegenseitige Kennenlernen zu unterstützen: Die Ladies´ Night wird fortgesetzt.

Engagement ist alles

Frauke Lüchow, Kimberly Jordan und Hauptmann Jana Grigoleit sind allesamt Ehefrauen oder Lebenspartnerinnen von (ehemaligen) Lehrgangsteilnehmern. Sie haben zu einem Welcome-Abend als Auftaktveranstaltung für die Familien der gerade begonnenen Lehrgänge des internationalen sowie nationalen General- und Admiralstabsdienstes eingeladen. „Wir machen das, weil wir wollen, dass die Familien, die eine neue Sprache, Wohnung, Schule oder Umgebung kennenlernen, gleich von Anfang an die richtigen Informationen erhalten, um einen leichten Start hier zu haben‘‘, berichtet Frauke Lüchow, die Lebenspartnerin von Major Hille. Die Resonanz war umwerfend: 48 Partnerinnen und Partner der Lehrgangsteilnehmenden aus zwölf verschiedenen Nationen sind der Einladung gefolgt. Auch „ältere‘‘ Familien sind dazu gekommen, um ihre Erfahrungen weiter zugeben.

Durchdachtes Programm

Mit einem Rundgang durch die FüAk ging es in diesem Jahr los. Oft genug finden hier Veranstaltungen statt. Und alle sollen zwischen den wichtigsten Gebäuden, Henning-von-Tresckow-Gebäude, Admiral-von-Wellershof-Gebäude und Manfred-Wörner-Zentrum, unterscheiden können. In der Heimgesellschaft eröffnete Frauke Lüchow anschließend offiziell den Abend und erzählte von ihren eigenen Erfahrungen. So hat sie in diesem Jahr die Organisation des Krabbelcafés in der Graf-Baudissin-Kaserne übernommen. „Durch Kinder bekommen wir schnell einen Zugang zu sozialen Netzwerken‘‘, erklärt sie. Das heftige Kopfnicken vieler Gäste zeigte, dass sie ähnliche Dinge erlebt haben. Die verteilten Broschüren mit Informationen über das Freizeitbüro, Spielplätze in der Umgebung, Sehenswürdigkeiten, Ärzte und vieles mehr wurden gerne genommen. Beim anschließenden Essen haben die Teilnehmer bereits Telefonnummern ausgetauscht.

Schönes Miteinander

„Freundschaft, das ist wie Heimat.‘‘ Damit trifft Kurt Tucholsky den Nagel auf den Kopf, was die gelungene Auftaktveranstaltung angeht. Alle Teilnehmenden waren durch die Bank froh, gekommen zu sein und gleich die ersten Bänder für neue Freundschaften geknüpft zu haben. „So ein Netzwerk ist Gold wert‘‘, bestätigte ebenfalls Kimberly Jordan. Auch die Veranstalterinnen haben viel mitgenommen. „Es ist immer wieder faszinierend, wie so viele Nationen sich sozusagen durch das Schicksal vereint gleich so gut verständigen und verstehen‘‘, sagt Lüchow. Der Erfolg ist bestätigt, daher freuen sich alle auf die Fortsetzung der Reihe: Ein Adventsnachmittag und Familienausflüge sollen folgen.