Tag der Regionen 2017: kulinarische Reise               durch Deutschlands Bundesländer

Autor: Marc Nolte; Fotos: Katharina Roggmann

Hamburg, 08.11.2017

Oberst i.G. Hennig Weeke begrüßt die Gäste

Oberst i.G. Hennig Weeke begrüßt die Gäste

Deutsche und internationale Lehrgangsteilnehmer im Dialog

Deutsche und internationale Lehrgangsteilnehmer im Dialog

Die Gastgeber präsentierten Kölschen Karneval zum Anfassen

Die Gastgeber präsentierten Kölschen Karneval zum Anfassen

Bayerische Traditionen in Lederhosen und Dirndl

Bayerische Traditionen in Lederhosen und Dirndl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es ist eine liebgewonnene Tradition an der Führungsakademie: Beim „Tag der Regionen“ werden die Familien und Freunde der neuen Teilnehmer des internationalen und nationalen Generalstabslehrgang begrüßt. Die vom nationalen General-/Admiralstabslehrgang (LGAN) 2016 ausgerichtete Willkommensveranstaltung präsentierte den rund 350 geladenen Gästen aus aller Welt die kulinarische und kulturelle Vielfalt der 16 Bundesländer. Für viele von ihnen ist es der erste Aufenthalt in Deutschland. So bot der Abend nicht nur die Möglichkeit, sich zu vernetzen und neue Freundschaften zu schließen, sondern auch die verschiedenen Regionen des Landes kennenzulernen, das in den kommenden zwei Jahren ihr Lebensmittelpunkt sein wird. 

Deutschland stellt sich vor 

In seiner Begrüßungsansprache betonte der Leiter des LGAN 2016, Oberst i.G. Hennig Weeke, die beiden zentralen Ziele des Abends: „Wir möchten die neuen Lehrgänge begrüßen und vor allem den Familien der internationalen Lehrgangsteilnehmer die vielen Facetten unseres Heimatlandes nahe bringen.“ An Ständen, die alle 16 Bundesländer repräsentierten, konnten die Gäste ausgewählte kulinarische Spezialitäten probieren. Das vielfältige Angebot reichte vom berühmten Pfälzer Saumagen über thüringischen Mutzbraten, die Currywurst aus dem Ruhrpott bis hin zu Hamburger Küstennebel und badischem Wein. Die Kameradinnen und Kameraden des LGAN 2016 richteten den Blick der Gäste dabei nicht nur auf regionale Speisen und Getränke. Vielmehr ging es auch darum, ihnen landestypische Kleidung und Bräuche vorzustellen. Hamburger Fischerhemden und Bayerische Dirndl prägten die Veranstaltung daher ebenso wie Kölscher Karneval und süddeutsche Bierzeltatmosphäre.

Diversität und Multinationalität  

Vor diesem Hintergrund war der „Tag der Regionen“ für den Kommandeur der Führungsakademie, Konteradmiral Carsten Stawitzki, nicht zuletzt eine Veranstaltung mit Symbolcharakter: „Die hier gezeigte Diversität unseres Landes ist eine Stärke Deutschlands, und die vielen unterschiedlichen Nationen, die hier an der Akademie zusammen lernen und leben, zeigen die Stärke unserer heutigen, mit unseren Partnern gelebten Multinationalität.“ Beide Aspekte sind prägend für das Miteinander an der höchsten militärischen Ausbildungseinrichtung der Bundeswehr und waren an diesem Abend für die Gäste auf ganz besondere Weise erlebbar. 

Welt zu Hause in Hamburg 

Im Fokus des Abends stand daher nicht nur das Kennenlernen Deutschlands. Vielmehr sollte besonders den Familien der internationalen Lehrgangsteilnehmer die Möglichkeit geboten werden, in lockerer Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu kommen, sich zu vernetzen und neue Freundschaften zu schließen. Während die Erwachsenen den anregenden Abend bei Livemusik genossen, gab es für die kleinen Gäste mit Hüpfburg und großer Spielecke ein spannendes Alternativprogramm. „Es ist faszinierend zu sehen, wie unsere Kinder ohne Hemmungen miteinander spielen, auch wenn sie unterschiedliche Sprachen sprechen“, freute sich ein italienischer Lehrgangsteilnehmer.

"Wir sind angekommen"

Nachdem die vielen Brotzeiten und Bratwürste verzehrt waren, formulierten die Gäste als einhelliges Fazit: Der „Tag der Regionen 2017“ war eine rundum erfolgreiche Veranstaltung und insbesondere für die Angehörigen und Familien der internationalen Lehrgangsteilnehmer ein gelungener Auftakt ihres Aufenthalts in Deutschland. „Auch über die dienstlichen Belange hinaus sind wir an der Führungsakademie jetzt richtig angekommen“, lautete daher ein oftmals gehörtes Resümee der neuen Kameradinnen und Kameraden.