Autor: Maximilian Voß; Fotograf: Katharina Junge

Hamburg, 10.01.2017

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Informationen zum Sachstand der ,,Agenda 2017+"

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Mitglieder des Senior Advisory Boards beim ersten Zusammentreffen mit dem neuen Kommandeur

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Ausgiebige Diskussion zum Aufbau eines Think Tanks

Das neue Jahr ist noch jung an Tagen, doch hinter den Kulissen dampft schon wieder der Kessel: Die Mitarbeiter der Führungsakademie haben sich zum Jahreswechsel nur eine kurze Verschnaufpause gegönnt. Schon in der zweiten Januarwoche bildet ein Zusammentreffen des Senior Advisory Boards, das ein hochrangiges Beratergremium darstellt, den Auftakt im neuen Jahr. Für den Kommandeur, Konteradmiral Carsten Stawitzki, bedeutet dieses Treffen einen weiteren Meilenstein zur Weiterentwicklung der Akademie, da sich die Inhalte schwerpunktmäßig mit der strategischen Ausrichtung der Institution beschäftigten. Im Rahmen der „Agenda 2017+“ wird die Einrichtung für die Zukunft gewappnet. „Die Akademie hat sich die letzten 60 Jahre immer wieder der Herausforderung gestellt, die Aus-, Fort,- und Weiterbildung weiterzuentwickeln. Sie ist eine lernende Organisation und wird sich auch weiterhin den Trends der Zeit anpassen“, erklärt Stawitzki.

Auf Expertise bauen

Das Senior Advisory Board ist ein hochkarätiges Gremium bestehend aus ehemaligen Spitzenführungskräften der Bundeswehr sowie Vertretern der zivilen Wirtschaft und Gesellschaft. Es erarbeitet regelmäßig konkrete Vorschläge zur Weiterentwicklung der Institution hinsichtlich ihrer Lehre, Organisation und Struktur. Die Mitglieder greifen zumeist auf ein breites Erfahrungsspektrum zurück, das sie sich im Laufe ihrer militärischen oder zivil-beruflichen Karriere angeeignet haben. Die meisten sind eng mit der Akademie verbunden. So begleiten einige von ihnen regelmäßig die Planübungen der Lehrgänge für den Generalstabs- und Admiralstabsdienst als Mentoren und stehen dort den Teilnehmern beratend zur Seite.

Konkrete Ratschläge entwickeln

Der Kommandeur informierte die Mitglieder des Senior Advisory Boards über den aktuellen Sachstand der „Agenda 2017+“. Die Gruppe diskutierte ein breites Spektrum an Themen. Sie erörterte unter anderem, welche Kompetenzen das militärische Führungspersonal in 15 Jahren braucht und wie diese am besten vermittelt werden können. Den Abschluss des Zusammentreffens bildete eine gemeinsame Diskussion zum Aufbau eines Think Tanks an der Führungsakademie. Die Mitglieder zogen sich zur Erarbeitung von konkreten Ideen zurück und besprachen dann gemeinsam das weitere Vorgehen. Admiral Stawitzki bedankte sich für die konstruktive Zusammenarbeit  und für die zahlreichen Beiträge. Abschließend fasste er zusammen: „Die umfangreiche Expertise dieses Gremiums ist für die Führungsakademie und für mich unersetzbar. Die von Ihnen in der Vergangenheit erarbeiteten Vorschläge waren stets äußerst zielführend