Lehrdeputat

An der Führungsakademie der Bundeswehr bringen Spitzenführungskräfte aus allen Bereichen der Streitkräfte ihre Expertise in unterschiedlichen Formaten in die Lehre ein.

Zur Veranstaltung

Alumni

Die Führungsakademie der Bundeswehr ist traditionell international stark vernetzt. Weltweite Kooperationen sind die Basis unseres Beitrages zur Völkerverständigung.

Zum Netzwerk

Master: MFIS

Die Führungsakademie der Bundeswehr bietet ihren Lehrgangsteilnehmern in Kooperation mit der Helmut-Schmidt-Universität einen international anerkannten Masterabschluss:

„Militärische Führung und Internationale Sicherheit“

Dialog

Als Begegnungsstätte für den offenen Dialog aller gesellschaftlicher Gruppen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene trägt die FüAkBw zur Friedensicherung und Völkerverständigung bei.

Der Hamburger Diskurs

Verabschiedung internationaler Lehrgangsteilnehmer

Verabschiedung internationaler Lehrgangsteilnehmer: Kameradschaft ohne nationale Schranken  

Autor: Inka von Puttkamer ; Fotos: Katharina Junge

Hamburg, 12.07.2017

Die Familien der Lehrgangsteilnehmer hören interessiert zu

Konteradmiral Carsten Stawitzki bei der Begrüßung

Generalmajor Shigenobu Tanaka speziell aus Japan angereist

Hauptmann Ali Al-Jawdah aus dem Irak

Freundschaften auch über die Lehrgangszeit hinaus

 Erfahrungsaustausch vor und nach dem offiziellen Teil

 Viele Nationen und Kulturen gemeinsam in der Ausbildung

 

 

Die 79 Absolventen des 55. internationalen Generalstabs- und Admiralstabslehrgangs (LGAI) sind nach einjähriger Lehrzeit in einer feierlichen Abschlussveranstaltung von der Führungsakademie der Bundeswehr verabschiedet worden. Zwei Jahre haben die Offiziere aus 38 verschiedenen Nationen - darunter 17 Deutsche - insgesamt im Land verbracht, erst gemeinsam deutsch am Bundessprachenamt in Hürth gelernt, anschließend die Schulbank in Hamburg gedrückt.  

Großartige Unterstützung

Viele Familien sind mitgekommen, Verteidigungsattachés sind aus Berlin angereist, Freunde und Wegbegleiter der Lehrgangsabsolventen tummeln sich im Manfred-Wörner-Zentrum, teilweise sogar in landestypischen Trachten. Die 200 Gäste umranken die stolzen Offiziere bei ihren Feierlichkeiten, das Blechbläserquintett des Marinemusikkorps sorgt mit stimmungsvollen Stücken wie „I am sailing“ für eine schöne Atmosphäre. Alle denken noch einmal an die anstrengenden und herausfordernden, aber auch sehr schönen letzten Monate zurück.

Gemeinsam stark

Konteradmiral Carsten Stawitzki, Kommandeur der Führungsakademie, verabschiedet die bunte Truppe mit persönlichen Worten. Er appelliert an den notwendigen Schulterschluss zwischen den Nationen in einer globalisierten Welt: „Nur gemeinsam werden wir Frieden, Recht und Freiheit in unseren Ländern bewahren können!“ Aber auch für die Persönlichkeit will Stawitzki allen Absolventen etwas mitgeben. Die „drei K für einen Generalstabsoffizier“ sollen sie sich bewahren – Kritikfähigkeit, Konsensfähigkeit und Konfliktfähigkeit. Nur so können sie das gemeinsame Ziel mit der bestmöglichen Lösung erreichen. Frei nach Graf von Baudissin, dem Gründungsvater der Inneren Führung, prägt er seinen Zuhörern ein: „Das ‚Was‘ ist dem Soldaten in der Regel aufgegeben, das ‚wie‘ aber liegt in seiner Hand!“


Festredner aus Fernost

Admiral Stawitzki übergibt das Wort an Generalmajor Shigenobu Tanaka. Er ist eigens aus Japan angereist, um die Festrede zu halten. Inzwischen ist es gute Tradition, einen LGAI-Absolventen und Flagoffizier zu diesem Zweck einzuladen, um den zu Verabschiedenden lebhaft vor Augen zu führen, was ein ehemaliger Lehrgangsteilnehmer erreichen kann. Es soll auch Motivation sein, selbst immer das Höchstmögliche anzustreben.


Wehmut und Zukunftsappell

Hauptmann Ali Al-Jawdah aus dem Irak hält als Lehrgangssprecher anschließend eine Rede. Hatte er beim zurückliegenden Abschlussball schon die richtigen Worte gefunden,  so bringt er hier auch noch einmal alle zum Schmunzeln, als er sagt, „Ich selbst bekomme bereits Heimweh, sobald ich mehr als 100 Kilometer von Blankenese entfernt bin.“ Die Umgebung der Führungsakademie ist zur zweiten Heimat geworden. Aber auch ernste Worte richtet Al-Jawdah an seine Kameraden: Sie sollen die gewonnen Freundschaften aktiv erhalten, um für ein besseres gegenseitiges Verständnis zu sorgen und die Welt lebenswerter und friedlicher zu machen. Das sei bei 38 Nationen und unterschiedlichsten Prägungen und Glaubensrichtungen keine Selbstverständlichkeit. Am Ende bedankt er sich beim Personal der Führungsakademie, den Paten und den Mitgliedern des „Freundeskreises Ausbildung ausländischer Offiziere“ und betont, dass er sich schon jetzt auf ein Wiedersehen freut – egal, ob in Blankenese oder wo anders auf dieser Welt.


Freiwillige Initiative 

Dr. Martin Willich, Vorsitzender des Freundeskreises, schafft es als letzter Redner, einen der Lehrgangsabsolventen so richtig zu überraschen. Tief bewegt zeigt sich Oberstleutnant Kolawolé Adegnika aus Benin, als er erfährt, dass er den Scharnhorst-Preis für überragende gezeigte Leistungen erhält. Oberst i.G. Matthias Kohnen, Lehrgangsleiter des LGAI, betont, „es geht bei dem Preis gerade nicht darum, dass der Offizier die beste Planübung geleitet hat, sondern dass er eine hervorragende Gesamtpersönlichkeit ist“. So wundert es nicht, dass Dr. Willich in der Laudatio unter anderem das ehrenamtliche Engagement Adegnikas beim Gemeinde-Bürgerkommitee Steinhagen für ein Projekt in seinem Heimatland herausstellt.

Kulturelle Vielfalt

Auch den deutschen Lehrgangsteilnehmern haben die zwei Jahre viel Spaß gemacht. Deutschland und die Bundeswehr mal aus einem ganz anderen Blickwinkel zu betrachten, aber auch intensive Freundschaften zu entwickeln und viel über die Heimatländer der Offiziere zu lernen, hat den Lehrgang ausgezeichnet. „Die Abschlussveranstaltung war ein gelungenes i-Tüpfelchen auf dem Lehrgang. Die Stimmung war heiter und ausgelassen!“, sagt Oberstleutnant Malte Kruit, bevor er seinen für ihn als Deutschen sehr kurzen Heimweg antritt. Besonders die ausländischen Offiziere, die ihre Familien nicht mit nach Deutschland gebracht haben, freuen sich auf die Rückkehr in die Heimatländer. Wenn auch das Heimweh nach Blankenese bleibt, stellt Hauptmann Al-Jawdah mit dem Blick in die Zukunft als Resümee fest: „Ohne Abschied gibt es kein Wiedersehen!“

Lange Geschichte

Der LGAI hat an der Führungsakademie einer über 50jährige Tradition: So lange schon werden Offiziere aus insgesamt 120 Nationen zum Generalstabs- und Admiralstabsoffizier ausgebildet. Sie werden auf operativer und taktischer Ebene im gesamten Aufgabenspektrum der Streitkräfte geschult und nehmen besonders persönliche Eindrücke einer Parlamentsarmee, des Leitbilds vom Staatsbürger in Uniform, des Führens mit Auftrag und des Konzepts der Inneren Führung in ihren persönlichen Erfahrungsschatz auf. Neben dieser militärischen Ausbildung erhalten die Lehrgangsteilnehmer zusätzlich eine Vielzahl kultureller, politischer und wirtschaftlicher Einblicke in die deutsche Gesellschaft. Unterstützt werden sie dabei von einem Drittel deutscher Lehrgangsteilnehmer. Für alle Absolventen stehen nun die nächsten herausfordernden Aufgaben im Heimatland an.


 

 

 

 

 

Aktuelles

Begreifen durch Bilder zum Anfassen: Mit der Seilbahn zum Teambuilding

Autor: Jürgen Bredtmann ; Fotos: Jürgen Bredtmann

Bad Reichenhall, 10.07.2017

Gibt die Richtung vor: Konteradmiral Carsten Stawitzki, Kommandeur der Führungsakademie der Bundeswehr

Zu den 142 menschlichen Dienstposten im Zentrum kommen 54 Tiere, meist diese genügsamen Maultiere, also Nachkommen von Eselhengst und Pferdestute

Grandiose Aussicht auf 1.750 Meter Höhe

Geschafft: 600 Höhenmeter in etwa drei Stunden

Gebirgsjäger stürmen unter Deckungsfeuer und dem Einsatz von Nebel von oben die feindliche Stellung

Der Marsch am Bach bot etwas Entspannung zwischen den beiden Bergmärschen

Auch eine mentale Herausforderung: Der einfache Seilsteg

 

 

Zum Teambuilding, aber auch zur Ausbildung riefen die Berge. Nach etwa 90-minütigem Flug mit dem Airbus A400 M und kurzer Standrundfahrt durch Salzburg landete der Lehrgang General-/ Admiralstabsdienst National 2016 (LGAN 16) in der Kaserne der Gebirgsjägerbrigade 23 „Bayern“. Der Kommandeur, Oberst Jared Sembritzki, erläuterte kurz den Auftrag der Brigade: Einsatz. Danach ging es für die Lehrgangsteilnehmer hoch hinaus. Eine Ausbildungsgruppe fuhr auf die Winklmoosalm, die andere auf die Reiteralpe. Beide Gruppen richteten sich zunächst in den Berghütten ein und bereiteten den kommenden Ausbildungstag vor. Intensive Gespräche, auch mit dem Kommandeur der Führungsakademie, sowie Gesellschaftsspiele prägten den ersten Abend.  


Tag des Tragtieres

Aus dem Einsatz- und Ausbildungszentrum für Tragtierwesen 230 berichtete die Dienststellenleiterin, Oberfeldveterinär Heike Henseler. Maultiere und Haflinger werden hier für den Transport von Lasten oder zum Reiten genutzt und dafür trainiert. Die Maultiere sollen vor allem Waffen, Munition sowie Versorgungsgüter tragen und schaffen auch auf nur 40 Zentimeter breiten Wegen am Berg etwa vier Kilometer pro Stunde. Die Pferde können außerdem zur Erkundung oder Aufklärung eingesetzt werden. Alternative Tragtiere wie Kamele, Elefanten oder Yaks seien zwar grundsätzlich denkbar, aber derzeit wohl nicht realistisch, beantwortete die Frau Oberfeldveterinär schmunzelnd eine Nachfrage.


Auf den Berg

Der Marsch am Nachmittag über 600 Höhenmeter war als Bergwanderung angekündigt. Einige der Kameraden mussten sich allerdings mit der ungewohnten Belastung erst anfreunden. „Das ist aber schon mehr als eine Wanderung hier“, keuchte der ein oder andere während der zum Teil steilen Anstiege und auf dem Grat. Aber: aufgeben gibt es nicht, die Gruppe startet gemeinsam und kommt gemeinsam an - ein Team eben.

Oben

Am Gipfelkreuz begrüßte der jeweilige Bergführer jeden einzelnen der drei Marschgruppen traditionell per Handschlag und „Berg heil!“. Der Bergführer einer Gruppe wurde am Gipfel zum Oberstleutnant befördert. Diese Beförderung durch einen U-Boot Fahrer und Admiral am Gipfelkreuz bleibt sicher eine besondere Erinnerung. Am Abend stärkte die Band der Führungsakademie, „Cause of Action“, durch ein über zweistündiges Unplugged-Konzert die Kameradschaft. Alle durften mitsingen, auch einige spezielle Musikwünsche improvisierten die Musiker. „Das war ein toller Abend, das haben wir hier noch nicht gehabt“, meinten auch die betreuenden Kameraden der Gebirgsjägerbrigade.

Rundum fitte Soldaten

Am dritten Tag zeigte die Gebirgsjägerbrigade deren Kampfwert in „ihrem“ Gelände. In Bergen und Schluchten, da sind die Kameraden zu Hause. Abseilen, Seilgeländer sowie Seilrutsche, 40 Kilogramm schwere Rucksäcke mit Waffen und Munition hoch in die Stellung, unsichtbare Scharfschützen, Sturmtrupps rennen den Steilhang runter, Retten eines Verletzten aus dem Berg: „Realistische und beeindruckende Bilder, die uns das Gebirgsjägerbataillon 232 mit seinen fitten Soldaten da gezeigt hat“, bedankte sich Major Stefan Hille stellvertretend für den LGAN 16 beim Kommandeur der Gebirgsjäger, Oberstleutnant Michael Bender.

Mit der Seilbahn auf den Truppenübungsplatz

Nach einem zünftigen bayerischen Mittagessen ging es im Anschluss zu Fuß durch die Weißbachtal- Klamm, ein 90-minütiger Marsch entlang des teils reißenden Baches. Am Ende warteten die Busse, um die Soldaten zur Talstation zu bringen: mit der Seilbahn fuhren die Kameraden rauf auf die Reiteralpe, einen Truppenübungsplatz der Bundeswehr. Nach einem kurzen Abend warteten am nächsten Tag neue Anstrengungen auf die Lehrgangsteilnehmer. Klettern in der Felswand, einfacher Seilsteg und Abseilen sowie der Aufstieg zum großen Weitschartenkopf auf 1976 Meter.

Praktische Ausbildung, körperliche Forderungen

Am Seilsteg die Sicherung einhaken, das fiel den meisten noch leicht. Sich dann aber kopfüber auf das Seil zu legen, das natürlich dann nachgab, war für viele schwierig. Und dann das Gleichgewicht oben auf dem Seil zu halten - das gelang leider nicht allen. Aber alle kamen auf die andere Seite, das Team machte zusammen weiter. Auch beim Aufstieg auf den 1976 Meter hohen Berg, bei dem es in einer Tour 400 Höhenmeter zu überwinden galt. Die ein oder andre Pause wurde durchaus notwendig, aber alle schafften auch diese Herausforderung - sowie anschließend auch den Berg wieder runter. Insgesamt eine äußerst wertvolle Woche, befand Oberst i.G. Henning Weeke, der den Lehrgang LGAN 2016 leitet. „Unser Respekt und unsere Wertschätzung für die Gebirgstruppe haben sich verstetigt“, bedankte er sich bei den Kameraden der Brigade 23 für deren großen Mühen und Aufwand. „Und wir sind enger zusammen gewachsen. Das war eine prima Woche und ein tolles Erlebnis!“

 

 

 

 

 

 

Anders als gewohnt: Führungskräftetraining

Autor: FüAkBw ; Fotos: Fachbereich Führung und Management

Hamburg, 13.07.2017

Zunächst noch skeptische Blicke

Offene Diskussionen im lockeren Rahmen

Entwerfen der Führungskraft in 2030 im Gruppenrahment

 

 

Sich als Führungskraft reflektieren, den eigenen Horizont erweitern, erfahren, wie „die Anderen“ ticken und sich gegebenenfalls neu kalibrieren: darum geht es im bundeswehrgemeinsamen Führungskräftetraining. Hier bearbeitet das künftige militärische und zivile Spitzenpersonal aus allen Teilstreitkräften und Organisationsbereichen der Bundeswehr führungsrelevante Themen mit teils bekannten, teils ungewöhnlichen Methoden. Das in vielen Durchgängen erprobte Konzept brachten Oberstleutnant Reinhard Beckmann von der Führungsakademie der Bundeswehr und die Wissenschaftliche Direktorin Silke Brand-Schoder vom Bildungszentrum der Bundeswehr in Hamburg mit vielen eigenen Akzenten zum Einsatz.


Die Führungskraft im Mittelpunkt

Mit dem Situations-Check läuft bereits die Vorstellungsrunde nicht wie sonst in der Bundeswehr üblich. Auch die Aufgabe, sich selbst als Führungskraft mit LEGO-Steinen zu bauen und den anderen Teilnehmenden vorzustellen, „ist ungewöhnlich, aber sehr aufschlussreich“, wie einer der Teilnehmer in der Reflexionsrunde formuliert. Er stellt zur Sicherheit lachend klar: „positiv anders“. Selbst Pausen sind Teil des Konzeptes und dienen der Fortsetzung des Austausches in anderer Form und lockerer Runde. So liegt es nahe, dass mit der Methode World Café gearbeitet wird. Es handelt sich um eine ergebnisorientierte Tischdiskussion mit verschiedenen Fragestellungen und wechselnden Gruppenkonstellationen. Sogar Bilderwürfel, die Story Cubes, kommen zum Einsatz. „Bei aller Themen- und Methodenvielfalt steht immer der oder die Einzelne als Führungskraft im Mittelpunkt“, zeigt Oberstleutnant Beckmann den roten Faden des Seminares auf.


Teamfindung mit Serious Play

Die preisgekrönte Führungskraft des Jahres 2030, die alte Zöpfe abgeschnitten und Lehmschichten durchdrungen hat, ist die Vision, die mit der Methode LEGO Serious Play entwickelt wurde. „Ein LEGO-Modell hilft, einen gemeinsamen Zeichensatz zu schaffen. Auch Abstraktes wie ein Prozess kann damit begreifbar und beschreibbar gemacht werden“, fasst ein Teilnehmer seine Erkenntnisse zusammen. „Wir reden anhand des Modelles am Ende tatsächlich alle über das Gleiche“, meint ein Anderer leicht erstaunt. Am Ende der lebhaften Debatten in den drei zivil-militärisch gemischten Teams folgt die banal klingende, den entstandenen Teamgeist gleichwohl verdeutlichende Feststellung: „So verschieden sind wir gar nicht, es geht uns um die gleichen Werte und Kernthemen.“

Breites Themenspektrum

Eingerahmt werden die Gruppenarbeiten zu „Führung“ in wechselnder Zusammensetzung von Fachvorträgen aus den Bereichen Personalgewinnung und -management. „Jede Menge Erkenntnisgewinne über die jeweils andere Statusgruppe“, umschreiben die Teilnehmenden diesen Block in der abschließenden Feedback-Runde. Mit Themen wie „Unconscious Bias“, (unbewusste Verzerrungen/ Denkmuster), Familie, Dienst und Beruf oder Prozessmanagement und dem integrierten Planungsprozess wird das Portfolio um wichtige „weiche“ und „harte“ Bausteine ergänzt. Das Team-Teaching-Duo Beckmann / Brand-Schoder bespielt - wie die Teilnehmenden - mit seinen unterschiedlichen Biografien, Geschlechtern und Sichtweisen selbst die Klaviatur der Vielfalt in der Bundeswehr. Das kam bei den Teilnehmenden sehr gut an. „Ein Lehrgang, den ich unbedingt weiterempfehle“, lautet am Ende der Woche das einhellige Fazit.

 

 

 

 

 

 

Generalinspekteur stellt sich klaren Fragen

Autor: Inka von Puttkamer ; Fotos: Katharina Junge

Hamburg, 06.07.2017

General Wieker: „Sicherheit nicht zum Nulltarif"

Admiral Carsten Stawitzki bei der Begrüßung

Zwei Flagoffiziere schreiten zur Tat

Weiter auf dem gemeinsamen Weg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Offen und freimütig‘‘- zu einem intensiven Austausch hat der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Volker Wieker, die Teilnehmer des Basislehrgangs Stabsoffizier (BLS) und „Grundlagen der operativen Führung und Operationsplanung‘‘ angeregt. Der ranghöchste Soldat der Bundeswehr in Deutschland ist für einen Vortrag sowie Gedankenaustausch extra an die Führungsakademie der Bundeswehr gereist, um die Offiziere, die sich für den Generals- und Admiralstabsdienst qualifizieren, im persönlichen Gespräch zu treffen. Traditionell nimmt er sich für den BLS sehr gerne Zeit, obwohl es eine „Herausforderung ist, jeden in der Bundeswehr mit den für uns wichtigen Botschaften zu erreichen‘‘, wie er erklärt.

Fragen im Klartext

In diesen bewegten Zeiten ist ihm der persönliche Austausch besonders wichtig. Die jungen Offiziere, die gerade am Beginn ihrer Karriere als Berufssoldaten stehen, nehmen ihn beim Wort. Sie stellen persönliche, kontroverse und provokante Fragen zu allem, was zurzeit in der Bundeswehr diskutiert wird: zur hohen Einsatzbelastung, zu aktuellen Diskussionen in den Medien über die Truppe, Fragen zu Personal, Material, Haushalt, aber auch zur Binnenkommunikation und zu Beschaffungsprojekten.

Ungeschminkte Antworten

Bereitwillig antwortet Wieker - und die Offenheit und Ehrlichkeit, die er unter anderem durch eine Kompaniechefin aus Donauwörth mit persönlichen Erlebnissen erfährt, sind sehr groß. Das braucht und zeigt Vertrauen - auf beiden Seiten. Er macht bei der Beantwortung aller Fragen deutlich, wie seine vermittelnde Rolle zwischen den Soldaten und der politischen Leitung des Bundesministeriums der Verteidigung aussieht. „Das gemeinsame Ziel steht jedoch im Vordergrund‘‘, sagt er.

Ansprechende Verbesserungen

Er betont, dass die letzte Legislaturperiode viele positive Entwicklungen gebracht hat, und erwähnt in diesem Zusammenhang die signifikante Budget- und Personalerhöhung, die effektiven Werbemaßnahmen und die Beteiligung an der Aufstellung der Very High Readiness Joint Task Force, der schnellen Eingreiftruppe der NATO. So schlägt er den Bogen zur sicherheitspolitischen Lage, in der sich Deutschland zurzeit befindet. „Sicherheit gibt es nicht zum Nulltarif‘‘, erklärt er und beschreibt nach einer Reihe von Beispielen von Krim-Krise bis Nato-Truppenstationierung in den baltischen Staaten, dass Deutschland als verlässlicher und verantwortungsvoller Partner in Europa im Blick ist. Es gebe eine Erwartungshaltung an die Mittelmacht Deutschland. Die Landes- und Bündnisverteidigung ist wieder in den Fokus gekommen, sagt Wieker auch mit einem Verweis auf die Ergebnispräsentation des nationalen Lehrgangs Generalstabs- und Admiralstabsdienst mit dem Thema „Landes- und Bündnisverteidigung neu denken‘‘.

Kameradschaftliche Worte

Was die Lehrgangsteilnehmer aus dem BLS mitnehmen sollten, wird Wieker zum Schluss gefragt. Mit Blick auf die neue, kompetenzorientierte Ausbildung ohne Prüfungen antwortet er, dass der Lehrgang nach der Umstellung das Augenmaß anlege, das dem Anliegen gebühre, die gesamte Persönlichkeit und die Talente der Lehrgangsteilnehmer zu erfassen (Informationen zur kompetenzorientierten Ausbildung). Zweifelsfrei gibt es derzeit viel Redebedarf in der Bundeswehr zwischen den Hierarchieebenen. Wieker sagt, „die neuen Entwicklungen brauchen jetzt Zeit, um ihre Wirkung zu zeigen, alle Beschäftigten der Bundeswehr müssen den Weg gemeinsam gehen, um erfolgreich zu sein.‘‘ Bei aller Fülle des Terminkalenders steht die Kommunikation auf seiner Prioritätenliste ganz oben, und er hält fest: „Ich bleibe lieber im Format, miteinander als übereinander zu sprechen.‘‘ Getreu diesem Motto darf sich der folgende BLS in den Spätsommermonaten sicherlich auf zahlreiche ehrliche und ungefilterte Worte seines höchsten Vorgesetzten freuen.

 

 

 

 

 

Das Beste aus jedem Einzelnen herausholen: Individuelle Kompetenz-Entwicklung

Autor: Christoph Weigmann ; Fotos: Bundeswehr

Hamburg, 10.07.2017

Stärken identifizieren und ausbauen

Wo soll es hingehen?

Auch eine Kompetenz: interkulturelle Fähigkeiten

 Entscheidungen treffen „leicht gemacht“

 Ziel: auch im Team besser werden

 

 Verschiedene Lernmethoden im Einsatz

 

 

 

 

 

 

 

 

Kompetenzen sind in der Bundeswehr der entscheidende Faktor, um Soldaten entsprechend ihrer Fähigkeiten einzusetzen. Um die vorhandenen Kompetenzen noch besser erkennen und ausbauen zu können, hat die Führungsakademie der Bundeswehr gerade einen Coach nach dem Prinzip KODE® ausbilden lassen. Oberstleutnant Felix Heymann aus dem Fachbereich Führung und Management kennt sich nun bis ins Detail mit der Kompetenz-Diagnostik und Entwicklung (KODE®) aus. Was ist das?

Kompetenzen sind Fähigkeiten zur Selbstorganisation

In einer durch Digitalisierung und Individualisierung komplexer werdenden Welt wird es immer schwieriger, Entscheidungen zu treffen. Stabilität für den, der sich in diesem Umfeld der Unsicherheit wiederfindet, gibt es durch eine gute Selbstorganisation. Sie ist das Prinzip, das KODE® als Schlüssel zu den eigenen Kompetenzen zugrunde liegt. Dahinter versteckt sich ein komplexes Diagnose-, Trainings- und Coaching-System, das unter dem Dach der Selbstorganisation die Kompetenzen jedes Einzelnen und auch womöglich verstecktes Potenzial herausfinden und fördern will.

Vier Basiskompetenzen mit messbarem Ergebnis

Dazu werden die Kompetenzen in vier Basiskategorien eingeteilt: die personale Kompetenz, die Aktivitäts- bzw. Handlungskompetenz, die Fach- und Methodenkompetenz und die sozial-kommunikative Kompetenz. Unter die personale Kompetenz fallen zum Beispiel untergeordnete Fähigkeiten wie Loyalität, Hilfsbereitschaft und Humor. Unter die Fach- und Methodenkompetenz fallen unter anderem Lehrfähigkeit, Fachwissen und Fleiß. Es ergibt sich ein Cluster von insgesamt 64 einzelnen Kompetenzen.

Entscheidende Diagnostizierung

„KODE® bietet mir als Coach die Möglichkeit, die Handlungskompetenzen meiner Coachees besser zu erfassen“, erzählt Oberstleutnant Heymann angetan von seinem neuen „Werkzeug“ und fasst zusammen: „so kann ich sie noch zielgerichteter und wirksamer bei ihren Fragestellungen unterstützen“. Er berichtet, wie die Persönlichkeit durch gezielte Fragen herausgearbeitet und das Ergebnis in den vier Basiskategorien nicht nur visualisiert, sondern auch quantifiziert wird. Der Coach kann genau sehen, welche Kompetenzen bei seinem Coachee mehr oder weniger ausgeprägt sind und welche demzufolge noch weiter ausgebaut werden können.

Der Mensch im Mittelpunkt

Im nächsten Schritt wird mit dem Coachee sehr individuell erarbeitet, wie er seine Handlungen aufbaut. Der Frage nach dem Handlungsideal folgt die Frage nach der Handlungserwartung, bevor die Praxis in den Mittelpunkt rückt: Wie wird die Handlung tatsächlich vollzogen und was ist ihr Ergebnis? Kurz gesagt: Es wird ein Soll-Ist-Vergleich vorgenommen. KODE® betrachtet das Handeln immer unter zwei Aspekten: unter normalen und unter schwierigen Bedingungen. Die genaue Analyse mithilfe der elektronischen Verfahren von KODE® bringt im Ergebnis, welche Kompetenzen ausgebaut werden können und sollen – für den Coachee gibt es dann konkrete Handlungsanleitungen, wie er das tun kann. KODE® ermöglicht, die Kompetenzvielfalt der Soldatinnen und Soldaten klar und deutlich erst diagnostizieren und dann entwickeln zu können.

Umfassende Kompetenzorientierung

Der Fokus auf die Kompetenzen ist in der Bundeswehr besonders wichtig, da sie bei komplexen Problemen eine Entscheidungshilfe sind. Die Fähigkeit zum selbstständigen Handeln hat durch die Einsatzorientierung noch mehr an Bedeutung gewonnen. Im Beitrag über die kompetenzorientierte Ausbildung im Basislehrgang Stabsoffiziere wurde gezeigt, dass der Aufbau, Erhalt und die Weiterentwicklung von Kompetenzen die Handlungsfähigkeit des Einzelnen in komplexen und unerwarteten Situationen unterstützt und festigt, weil Wissen, Können und Handeln schon in Lernsituationen zusammengeführt werden.

Way ahead

Wofür kann das neue Verfahren nun genutzt werden? Die Anwendung von KODE® steckt an der Führungsakademie noch in den Kinderschuhen. Es kann der Begleitung von Verhaltenstrainings und Teamentwicklungsmaßnahmen dienen, der objektiven Erkennung von Talenten, es kann aber auch zur Begleitung der Personalentwicklung bis hin zur Ableitung differenzierter Personalmaßnahmen genutzt werden. Aktuell befindet sich in der Prüfung, wie das Coaching in den Lehrgängen der Führungsakademie prominenter oder durch mehr Coaches einen Platz finden kann.

Trendforum Führung

Die Bundesagentur für Arbeit, mit der die Führungsakademie erst jüngst das gemeinsame Trendforum Führung veranstaltet hat, ist seit kurzem Vorreiter: Sie setzt das KODE®-Verfahren bereits ein, um die Fähigkeiten von Arbeitsuchenden herauszuarbeiten. Oberstleutnant Heymann ist überzeugt, dass die Methode auch Soldaten helfen kann: „Wir können den Charakter eines Erwachsenen nicht mehr ändern. Aber wir können herausfinden, was er besonders gut kann und seine Stärken ausbauen.“

 

 

 

 

 

 

Truppenverlegungen planen – ohne Detailarbeit läuft nichts

Autor: Detlef Harry Baum ; Fotos: Katharina Junge

Hamburg, 04.07.2017

Squadron Leader (UK RAF) Tony O’Neill beim Vortrag über das Movement Coordination Center Europe

Zahlreiche Fachreferenten trugen zum Thema vor

Experten diskutieren aktuelle Aspekte der Mobilität

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Wie bekommen wir Truppen über weite und mittlere Entfernungen zeitgerecht von A nach B?“ Eine Woche lang beschäftigten sich nationale und internationale Experten mit Themen rund um die Verlegung von Mensch und Material in ein mögliches Einsatzgebiet.

Nicht nur Logistikexperten

Zum Modul „Strategische und operative Mobilität“ waren nicht nur in- und ausländische Vertreter des Militärs gekommen, sondern ebenso zivile Teilnehmer und Vortragende, wie z.B. vom Logistikdienstleister Kühne+Nagel Co. KG. Durch die Erfahrungsbandbreite der Teilnehmenden konnten somit nicht nur Informationen vermittelt, sondern auch intensive Gespräche geführt und das persönliche Netzwerk ausgebaut werden. Es waren neben Logistikexperten auch fachfremde Interessierte eingeladen, um besonders bei ihnen ein Bewusstsein für das Thema zu schaffen.

Thema mit Einsatzrelevanz

Die strategische und operative Mobilität bekommt gerade in der derzeitigen sicherheitspolitischen Lage eine immer größere Bedeutung bei der Planung militärischer Operationen: Mensch und Material müssen kurzfristig in ein Einsatzgebiet gebracht und auch wieder zurückgeholt werden können. „Die Einsatzsituation wie in Afghanistan, wo Transportwege Jahre lang existieren und sich gut etablieren können, wurde gemäß der Beschlüsse der letzten NATO-Gipfel ergänzt“, führt der Seminarleiter Oberst i.G. Detlef Baum aus und ergänzt weiter: „Die Etablierung der Very High Readiness Joint Task Force, besonders schnell verlegbare Eingreifkräfte zum Schutz der NATO-Außengrenzen, erfordert ein Umdenken und bedingt extrem schnelle Reaktionsfähigkeit.“

Bunter Strauß an Vorträgen

Vortragende von verschiedenen Stellen gestalteten das Programm. Nach einer Einleitung durch das Einsatzführungskommando der Bundeswehr trugen Vertreter des Logistikkommandos der Bundeswehr aus Erfurt, des Logistikzentrums der Bundeswehr aus Wilhelmshaven sowie des Multinationale Kommandos Operative Führung aus Ulm waren vor. Weiterhin war ein Vertreter des Movement Coordination Centre Europe aus Eindhoven anwesend. Dieses koordiniert und vergibt Einsatzstunden auf verschiedenen Transportflugzeugen aller teilnehmenden Nationen.

Abgerundetes Lagebild

Ein Vertreter der NATO Support and Procurement Agency, der Logistikagentur der NATO, trug zu Unterstützungsmöglichkeiten vor. Das Bild wurde thematisch durch Vertreter der Kühne+Nagel Co. KG abgerundet, die die Zusammenarbeit der Bundeswehr mit der zivilen Wirtschaft erörterten. Unter der Planung und Leitung von Oberst i.G. Detlef Baum, Leiter des Fachgebietes „Joint Logistics“, war der tägliche Input groß, um angeregte Diskussionen zu führen.

Blick über den logistischen Tellerrand

Als Zugabe erhielten die Teilnehmer eine Einweisung in den operativen NATO-Planungsprozess und dessen logistische Besonderheiten. Die Woche wurde mit einer Ausbildungsfahrt in den Hamburger Hafen zur „Hamburg Port Authority“ beendet. Dort gab es eine Einweisung in die Digitalisierung des Seeschifffahrtshafens Hamburg. Zufrieden und thematisch auf dem neusten Stand reisten am Ende der Woche alle wieder in ihre Dienststellen und Unternehmen zurück.

 

 

 

 

 

 

Strategie & Analysen: LGAN stellt sein Können unter Beweis

Autor: Philip Diebold ; Fotos: Katharina Junge

Hamburg, 04.07.2017

Zahlreiche Generale und Admirale bei der Ergebnispräsentation

Generalleutnant Martin Schelleis, General Volker Wieker und Konteradmiral Carsten Stawitzki

Zuhörer folgen interessiert dem Geschehen

Mit Decken und Notrationen versorgt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der 12. Streitkräftegemeinsame Lehrgang Generalstabs-/Admiralstabsdienst National (LGAN) hat zur Ergebnispräsentation seiner Studienphase nach Hamburg geladen. „Landes- und Bündnisverteidigung neu denken – Deutschlands Rolle in der Verteidigung Europas“. Zu diesem Thema haben sich die Lehrgangsteilnehmer knapp vier Wochen lang über unterschiedliche Herausforderungen und Fragestellungen für die Bundeswehr Gedanken gemacht.

Große Resonanz

„Die Akademie muss als Think Tank auch das Undenkbare denken“, erklärt Konteradmiral Carsten Stawitzki, der Kommandeur der Führungsakademie der Bundeswehr, und verweist damit auf das Potenzial, das die FüAk gerade mit dem LGAN hinsichtlich einer seiner Denkfabrik-Arbeit besitzt. Dass der Lehrgang mit dem Thema den Puls der Zeit getroffen hat, zeigte die große Resonanz aus dem Kreis der Bundeswehr-Führung. Über 60 Admirale, Generale und vergleichbare Zivilbeschäftigte aus allen Bereichen der Bundeswehr sind zur Ergebnispräsentation nach Hamburg gereist.

Finger in die Wunde gelegt

Anhand eines fiktiven, eskalierenden Krisenszenars wurden verschiedene Facetten der deutschen Rolle in der Verteidigung Europas beleuchtet. „Das Szenar war hervorragend geeignet, die notwendigen Handlungsfelder aufzuzeigen“, lobte Generalinspekteur der Bundeswehr, General Volker Wieker, am Ende der Präsentation. Konteradmiral Carsten Stawitzki ergänzte, dass der Lehrgang „die richtigen Schwerpunkte gesetzt, Fragen gestellt und der Generalität und Admiralität eben auch die entsprechenden Hausaufgaben aufgegeben hat.“

Breites Spektrum

Aufgrund des breit angelegten Szenars wurden für jeden der Teilnehmer Anknüpfpunkte für seinen jeweiligen Aufgabenbereich geboten. „Die Defizite und Darstellungen wurden in einer Dichte dargestellt, wie ich es bisher selten präsentiert bekommen habe“, sagte Generalmajor Reinhardt Zudrop, Kommandeur des Zentrums Innere Führung, am Rande der Veranstaltung. Zur Verdeutlichung beigetragen haben nicht zuletzt die einfallsreichen multimedialen Elemente. Den Zuhörern wurden vorab aufgenommene Nachrichtensendungen geboten, sie konnten sich selbst „im Fernsehen“ bewundern und wurden schlussendlich sogar mit Decken und Notrationen versorgt, als das Szenar sich dem Ende zuneigte. Eine äußerst gelungene Veranstaltung, waren sich alle Beteiligten einig.

 

 

 

 

 

 

Mit vertiefter Zusammenarbeit in die gemeinsame Zukunft

Autor: Inka v. Puttkamer ; Fotos: Katharina Junge

Hamburg, 03.07.2017

Beide Kommandeure hören gebannt zu

Admiral Sakata beim Eintrag ins Gästebuch

Handschlag auf das freundschaftliche Verhältnis

Admiral Stawitzki mit der japanischen Delegation

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine 30-köpfige Delegation vom „Joint Staff College“ (JSC) in Tokyo, dem japanischen „Counterpart“ der Führungsakademie, ist von weit her nach Deutschland gereist. Berlin und Hamburg standen auf dem Programm. Unter Leitung des Kommandeurs des JSC, Vizeadmiral Ryuzo Sakata, waren die Lehrgangsteilnehmer hierher gekommen, um sich in Deutschland weiterzubilden.

Breit gefächertes Programm

Der Kommandeur der Führungsakademie, Konteradmiral Carsten Stawitzki, begrüßte die Delegation und begleitete sie bei ihrem Programm an der Akademie, nachdem diese bereits das Bundesministerium der Verteidigung in Berlin und den „Wald der Erinnerung“ in Potsdam besucht hatte. In Hamburg standen die Ausbildung der nationalen General- und Admiralstabsoffiziere sowie das Weiterbildungsangebot für die Ebene der Oberste und Kapitäne zur See durch die breitgefächerte Modullandschaft der Führungsakademie im besonderen Interesse. Des Weiteren ging es um die Grundidee des breit aufgestellten General-/Admiralstabsoffiziers als Berater der politischen Leitungsebene.

Gegenseitiges Interesse

Der japanische Lehrgangsteilnehmer, der zurzeit den internationalen Lehrgang General-/ Admiralstabsdienst besucht, konnte seine Erfahrungen hautnah und authentisch an die japanische Führung weitergeben. Diese Möglichkeit zum Austausch wurde rege genutzt – auch in die andere Richtung. Die japanische Akademie steuerte nämlich selbst einen Vortrag zur derzeitigen sicherheitspolitischen Lage aus japanischer Sicht bei.

Feierlicher Höhepunkt

Der Höhepunkt des Tages war die Unterzeichnung einer Absichtserklärung zwischen den beiden Akademien. Im festlichen Rahmen vereinbarten die Kommandeure der deutschen und japanischen Akademie mit ihrer Unterschrift, dass sie im steten Austausch über die Ausbildung an ihren Institutionen bleiben wollen. Dies soll durch gegenseitige Unterstützung bei geplanten gegenseitigen Besuchen regelmäßig geschehen. Beide Seiten bekräftigten damit ihre freundschaftlichen Beziehungen und förderten den aktiven Meinungsaustausch.

Zufriedene Gäste

Die Gäste beendeten den Tag mit einem Gang durch das Manfred-Wörner-Zentrum, in dem sie der Ausstellung „Uniformierte Vielfalt“ besondere Aufmerksamkeit schenkten. Sie wurde im Rahmen des diesjährigen „Diversity Tags“ eröffnet. Sehr zufrieden verabschiedete sich Admiral Sakata nach einem breit gefächerten Programm mit Vorfreude auf die weitere Zusammenarbeit. Er bedankte sich herzlich bei Admiral Stawitzki für die Gastfreundschaft und den regen Gedankenaustausch.

 

 

 

 

 

 

 

Besuch der M.M.Warburg & Co Hypothekenbank AG an der Führungsakademie

Autor: Christoph Weigmann ; Fotos: Katharina Junge

Hamburg, 30.06.2017

Briefing der Banken durch den Kommandeur

Eintragung ins Gästebuch durch Vorstandssprecher Thomas Buer

Gruppenbild mit allen Bankenvertretern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Etwa 40 Personen aus dem Bankensektor besuchten im Rahmen einer Kapitalmarktveranstaltung der M.M. Warburg & Co Hypothekenbank AG die Führungsakademie der Bundeswehr (FüAkBw). Der Besuch war das Ergebnis einer schon vor längerer Zeit erfolgten Begegnung des Vorstands der Warburg-Tochterbank und des Kommandeurs der Führungsakademie, Konteradmiral Carsten Stawitzki. In das Gästebucheintrag trug sich Thomas Buer, Vorstand der M.M.Warburg Hypothekenbank AG, gleich zu Beginn des Besuchs ein.

Führungsakademie – was ist das?

Nach der offiziellen Begrüßung durch den Hausherren, Konteradmiral Carsten Stawitzki, stellte Oberstleutnant i.G. Matthias Friedrich in einem rund 30-minütigen Briefing das Wesen und Wirken der FüAkBw vor. In seinem Vortrag sind den Bankenvertretern die Ausbildungsinhalte dargestellt worden. Interessiert haben die Besucher vor allem den Aspekt aufgenommen, wie sehr die Führungsakademie Wert auf wesentliche Ausbildungsinhalte weit jenseits des militärischen Horizonts legt. Ein Blick auf den freiwilligen Master-Studiengang „Militärische Führung und Internationale Sicherheit“, an dem mittlerweile nahezu alle angehenden General- und Admiralstabsoffiziere der Akademie und derzeit auch der Kommandeur teilnehmen, beendete den ersten Teil.

Digitalisierung und Sicherheit

Die Ausführungen des Kommandeurs bildeten den Höhepunkt der nachmittäglichen Veranstaltung. Die Digitalisierung und die Führungskompetenz sind zwei Aspekte, die Bankunternehmen und Militär gleichermaßen beschäftigen. Beide Aspekte beleuchtete der Kommandeur vor den Vertretern von 27 Bankhäusern in seiner Rede.

Neues Cyber-Kommando

In diesem Zusammenhang nahm der Kommandeur auch zu dem wiederbelebten Aspekt der Landesverteidigung Stellung. „Die Landesverteidigung rückt wieder in den Fokus unter anderem durch die Vorgänge in der Ukraine, im Besonderen aber durch die Digitalisierung und die damit einhergehende Gefahr auf die Sicherheit kritischer Infrastrukturen wie z.B. der Energieversorgung und dem IT-Sektor“, so der Kommandeur zu den Bankenvertretern und fuhr dann fort: „Diesem Schutz wird höchste Priorität eingeräumt.“ Vor diesem Hintergrund sei im April auch das Kommando Cyber- und Informationsraum ins Leben gerufen worden, um Cyber-Anschläge auf infrastrukturelle Kernbereiche abwehren zu können.

Führungskompetenz im Fokus der Ausbildung an der Führungsakademie

Dass die Führungsakademie ihren Schwerpunkt auf die Ausbildung und die Stärkung der Führungskompetenz des künftigen Führungspersonals der Bundeswehr setzt, war Inhalt des zweiten Teils seiner Ausführungen. „In einer Zeit immer komplexer werdender Zusammenhänge ist oftmals die Entschleunigung der bessere Schlüssel zum Erfolg als die Beschleunigung“, sagte der Kommandeur hinsichtlich der Frage, was bei guter Führung und Kommunikation zu beachten sei. „Nur gemeinsame Entscheidungen bieten die Antworten auf die mannigfachen Fragen der inneren und äußeren Sicherheit.“ Mit diesen Worten beendete der Kommandeur den Einblick in die Führungsakademie und verabschiedete die Besucher der M.M.Warburg Hypothekenbank AG, die begeistert waren von der Offenheit und der Vielseitigkeit, in der sich die FüAkBw präsentierte.

 

 

 

 

 

 

 

Staatssekretärin Katrin Suder an der Führungsakademie

Autor: Christoph Weigmann ; Fotos: Katharina Junge

Hamburg, 23.06.2017

Staatssekretärin Katrin Suder beim Eintrag ins Gästebuch der Führungsakademie

Begrüßung in der Führungsakademie

Katrin Suder beim Vortrag

Aufmerksame Zuhörer

Podiumsdiskussion mit Kommandeur und Staatssekretärin

Aktive Teilnahme an der Diskussion

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Hörsaal in der Graf-von Baudissin-Kaserne der Führungsakademie war bis auf den letzten Platz gefüllt, als am gestrigen Donnerstag die Staatssekretärin im Bundesverteidigungsministerium, Katrin Suder, in die Führungsakademie kam. Ihr Vortrag hat die jungen Menschen sowie das Stammpersonal begeistert.

Sicherheitspolitische Tour d´ Horizon

„Sei Du selbst, sei authentisch, sei anders: Schwimme gegen den Strom.“ Das Motto, das Korvettenkapitän Judith Zeug bei ihrer Vorstellung der Biografie der Staatssekretärin im Bundesministerium der Verteidigung voranstellte, ist zugleich auch der rote Faden des Vortrag und des sich anschließenden Gesprächs gewesen. Anwesend waren die Lehrgangsteilnehmenden des Generalstabs- Admiralstabsdienstlehrgangs national und international, die Teilnehmenden des Basislehrgangs Stabsoffizier sowie das Stammpersonal der Führungsakademie.

Biografische Aspekte

Dem Vortrag stellte Suder den Erfahrungshorizont ihrer eigenen Biografie voraus. Und: Keine Rede sollte ohne Kontext erfolgen. Dieser Kontext ist für sie die sicherheitspolitische Lage Deutschlands. Der persönliche Kontext ist ihr Werdegang. Suder hat die Denkweise aus ihren physikalischen Forschungstätigkeiten verinnerlicht: Sie geht den Dingen auf den Grund, wie sie verrät. Ihre Promotion im Bereich der Gehirnforschung und die Tatsache, dass sie bei der Unternehmensberatung McKinsey Direktor für die Betreuung öffentlicher Institutionen wurde, waren die Voraussetzung, sich der Lösung komplexer Aufgaben zu widmen.

Deutschland im Umbruch

„Das sicherheitspolitische Umfeld hat sich seit 2014 komplett verändert“, erklärt Suder. In dem Jahr ihres Beginns im Verteidigungsministerium, 2014, war die Ukraine ebenso wenig Thema wie der Terror. „Das 2016 von der Verteidigungsministerin herausgegebene Weißbuch berücksichtigt bereits die Veränderung der Situation und die gezogenen Rückschlüsse“, fährt Suder fort, „seit der Zeit kam es zu einer erheblichen Lageverschärfung: der islamische Terror, die Rückkehr einer konkreten Bedrohung aus der Situation in der Ukraine, der hybride Krieg durch die neuen Medien sowie strategische Überraschungen.“ All diese Faktoren stellen Deutschland vor neue Herausforderungen.

Cyber als besondere Bedrohung

Insbesondere die Digitalisierung und Cyber machen der Staatssekretärin Sorgen. „Cyberaktivitäten sind billig, die Aktivitäten bekommt keiner mit, und sie erzielen eine große Wirkung - es ist die ideale Erstschlagswaffe.“ Verschärfend komme hinzu, dass sich die strategische Gesamtsituation verändere. Sie nennt den Brexit, die zentrifugalen Kräfte innerhalb der EU, den aufkommenden Nationalismus und die aktuellen Entwicklungen innerhalb der US-Regierung.

Parallelen von Szenarien

Die Parallelität dieser vier Szenarien wirke bedrohlich, sagt die erfahrene Staatssekretärin. Suder macht deutlich, was wichtig für die Bundesregierung und alle staatlichen Stellen im Rahmen einer internationalen Kooperation ist: Deutschland habe nicht die Handlungsoption, sich nicht einzumischen. Im Gegenteil, es sei wichtig, Haltung zu zeigen und zusammenzuhalten. Dabei bekomme auch die Landes- und Bündnisverteidigung wie auch die Rüstungspolitik eine neue Bedeutung.

Umdenken ist erforderlich

„Wir müssen alle umdenken“ so der Apell, den Suder den Zuhörern zugerufen hat. Die Zeit der alten Verhaltensweisen ist vorbei. Daraus resultiert auch, dass die Aufgaben facettenreicher geworden sind. Ziel müsse sein, die Aufgaben und Ressourcen im Einklang zu bringen. Erst wenn Personal, Material und Finanzen im Einklang mit dem Auftrag stehen, kann dieser wahrgenommen werden. Ist das nicht der Fall, gelingt der Auftrag der Bundeswehr nicht.

Business Case Sicherheit

Die Änderung in der Großorganisation Bundeswehr ist nicht so einfach. Um vor einem solchen Hintergrund Veränderungen zu erreichen, bedarf es einer Voraussetzung: Führung, Führung und Führung. Das bedeutet: Reden, Reden und Reden – also stete Kommunikation. Darüber hinaus gebe es keinen Business Case für Sicherheit. „Beim Auftrag der Bundeswehr geht es um Frieden, Freiheit, Menschenrechte, es geht um die Sicherheit unseres Landes und um das Leben, auch das Leben unserer Soldatinnen und Soldaten, die Bundeswehr ist verantwortlich für das Leben der Menschen - das verlangt ein besonderes Augenmerk auf den Menschen, emotional wie auch vom Management.“

Agenda Rüstung

In ihrem eigenen Bereich „Rüstung und Rüstungsprojekte“ wurden bereits viele Änderungen angegangen, die nach und nach Wirkung zeigen, wie sie erläutert. Hierzu wurde ein externes Rüstungsgutachten in Auftrag gegeben. „In diesem wurde eine schonungslose Defizitanalyse mit strategischer Fehlerbehebung aufgezeigt.“

Mensch im Mittelpunkt

Die Herausforderungen für diese Veränderungsprozesse seien groß, und die zur Verfügung stehende Zeit ist knapp. Im Mittelpunkt dieses Prozesses stehe der Mensch. Mit Vorschlägen zu guter Führung rundete sie ihren eindrucksvollen Vortrag ab. „Gute Führung braucht Vielfalt, und diese sei herzustellen angesichts der Tatsache, dass vor der bestehenden Sicherheitslage keine Zeit vorhanden ist. Gute Führung braucht Respekt beim Umgang mit dem Menschen. Voraussetzungen einer guten Führung ist die Freiheit, das Fordern und die Toleranz.“

 

 

 

 

Intensiver Austausch unter engen Partnern

Autor: Ralf Heimrich ; Fotos: Achim Melde/Nico Schneider

Hamburg, 28.06.2017

Berlin präsentiert sich bei bestem Wetter

Im Kanzleramt mit Blick auf den Deutschen Bundestag

MdB Florian Hahn beim Vortrag

Blick ins Plenum des Verteidigungsausschusses

Deutsche und Franzosen im BMVg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Deutsch-französische Zusammenarbeit – viele gemeinsame Themen, diverse Erfahrungen, vielfältige Perspektiven, ein enger und intensiver Austausch. Einmal im Jahr treffen sich hochrangige Offiziere und Zivilpersonal aus Frankreich und Deutschland zu einem sicherheitspolitischen Seminar in Berlin. Centre des Hautes Études Militaires (CHEM) aus Paris und die Bundeswehr haben insgesamt 36 Personen entsandt. Vier Tage haben sie mit einem umfangreichen Programm in der Hauptstadt verbracht. „Der Einblick in die deutsche Militär- und Sicherheitspolitik stand im Vordergrund“, erklärt OTL i.G. Ralf Heimrich, „das Seminar ist eine hervorragende Gelegenheit für den Gedankenaustausch und die Weiterbildung.“

Gewinn bringende Gedanken

Die Tage in Berlin waren gespickt mit zahlreichen Besuchen: in Ministerien und in der französischen Botschaft, aber auch eine Stadtrundfahrt sowie ein Rundgang auf der Reichstagskuppel standen als attraktive Punkte auf dem Programm. Die Oberste und Kapitäne zur See der jeweiligen Streitkräfte sowie die zivilen Top-Führungskräfte waren begeistert, sich aus erster Hand zu informieren. Das CHEM bietet diese Reise im Rahmen der einjährigen Akademieausbildung an, bevor die Offiziere in weitere Spitzenverwendungen gehen. Die deutschen Teilnehmer bestanden aus künftigen Militärattachés der Bundeswehr, aber auch Bundeswehr-Angehörigen mit einem Frankreich-Bezug.

Gruppenarbeit und Biergarten

Im Fokus des jährlich stattfindenden Seminars steht der Austausch über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Bezug auf sicherheitspolitische Fragestellungen, aber auch gegenseitige Kooperationen – nicht zuletzt sollten auch die guten deutsch-französischen Beziehungen auf einer sehr persönlichen Ebene weiter gefestigt werden. Das war nicht nur bei den abendlichen Erkundungen der Berliner Biergartenkultur der Fall, sondern vor allem in einer Gruppenarbeit, in der die Zukunft der NATO sowie die Zukunft einer gemeinsamen europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik, die Rüstungszusammenarbeit und die territoriale Wehrorganisation von unterschiedlichen nationalen Standpunkten aus beleuchtet wurden.

Bunte Themenvielfalt

Im Bundespräsidialamt und im Bundeskanzleramt waren die Rolle des Bundespräsidenten und das Zusammenspiel mit dem Kanzleramt innerhalb der Regierungsarbeit von besonderem Interesse. Die Teilnehmer freuten sich über die Begleitung durch den Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Brauksiepe, der sie durch das Bundesministeriums der Verteidigung führte. Für die Franzosen stand neben gemeinsamen sicherheitspolitischen Themen die Sahelzone im Mittelpunkt. Dieses Thema wurde zum Besuch des Bundesnachrichtendienstes gleich aufgegriffen.

Vielseitige Einblicke

Auch zum Thema Terrorismus gab es interessante Einblicke durch das Bundesinnenministerium. Diskutiert wurde im Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr der Einsatz der Bundeswehr im Inneren. Im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages stellten sich die Abgeordneten Florian Hahn (CSU) und Dr. Mathias Höschel (CDU) geduldig den Fragen der Seminarteilnehmer.

L’axe franco-allemand

In der kurzweiligen Woche wurden viele Diskussionspunkte mit unterschiedlichen Ansichten besprochen. Die Teilnehmer waren offen, sie tauschten sich kontrovers aus. Unter den deutschen Seminarteilnehmern waren auch zahlreiche „alte Hasen“: Fast alle konnten sich durchgängig auf Französisch verständigen. Die enge Verbindung und das vertrauensvolle Verhältnis hat sich bei den Seminarteilnehmern eingeprägt. Die Atmosphäre war schon so vertraut, dass ein französischer Teilnehmer beeindruckt über die Reichstagskuppel sagte: „Norman Foster hat hier etwas so Großartiges und Schönes geschaffen, das traut man einem Briten gar nicht zu. Man sollte ihm die französische Staatsbürgerschaft dafür anbieten." Alle reisten mit viel gemeinsamem Lachen, freundlichen Austausch und zahlreichen in Erinnerung bleibenden Begegnungen wieder heim. Allen gemeinsam ist die Aussage am Heimweg: „Das Seminar war viel zu kurz!“.

 

 

 

 

 

 

 

Wir stellen uns vor

 

Fotos

Fotos auf Flickr
Alle Fotos auf flickr.com